Parteispektrum Österreich: Das Türme von Hannoi Spiel ist zu Ende

Nachdem mich bereits einige Menschen bei meinen Crowdfunding Touren in den letzten Monaten gefragt haben, liebe Freunde, was sie wählen sollen, (im Zweifelsfall, dort wo wir kanditieren am Liebsten uns: Das Christlich Soziale Österreich (CSÖ)!), weil sie sich mit den inzwischen vollkommen neu positionierten Spektrum der Parteien in Österreich nicht mehr auskennen, habe ich mich dazu entschlossen, aus meiner Wahlkampferfahrung heraus einmal selbst zu versuchen, ein Spektometer zu erstellen.

(L)echts oder (R)inks?

Zentralstaat Europa oder Pro Österreich?

Denn immerhin hat man ja auch Christlich Soziales Österreich (CSÖ) schon gefragt, ob denn nun die „Obdachlosen in der Politik“ eigentlich links oder rechts wären?

Und so wirklich zufrieden gegeben hat man sich mit unserer Antwort meiner Meinung nach nicht!

Von links bis rechts:

Hauptsache bindend Direkt Demokratisch!

Unmöglich!

Denn: Der Grad zwischen links und rechts ist so hauchdünn, dass dort in Wahrheit niemand stehen kann!

Also:

Der linke Flügel

Säule 1: Kommunisten

Das neue Spektrum bewegt sich vom linken Rand, wo man derzeit die KPÖ und die SLP, die Trotzkisten findet. Zwei Parteien, bei welchen man, wenn man Kalteneggers KPÖ in Graz mit der in Wien vergleicht, selbst wieder eher verschwommene Positionen erspäht.

Denn: Würde man diese Parteien rein nach der Österreich-Frage bewerten, so wären diese Mannschaften zweifelsfrei rechts. Keine dieser Mannschaften predigt die „Kommunistische Internationale“. Und dennoch gibt es Kriterien, warum man sie links zuordnen sollte:

Die Robin Hood Manier!

Eine Manier welche beide Parteien als Grundlage haben:

Von den Reichen zu nehmen, um es den Armen zu geben! Die Umverteilung!

Deutlich klarer ist in der Positionierung dabei übrigens die SLP, welche sich primär dadurch positioniert, gegen den rechten Flügel und die FPÖ zu sein.

Nicht also die Armut in den Vordergrund stellt!

Letztlich aber, so habe ich es erlebt, alles für die FPÖ erachtet, was nicht SLP ist.

Säule 2: GRÜNE

An zweiter Position kommen derzeit die GRUENEN.

Österreichs Frauen Partei.

Die ihren linken Rand mit Flora Petrik an die Kommunisten abgeben musste.

Deren rechter Rand, die Liste Peter Pilz, sich dann aber islamophob sehr nahe der Liste Kurz oder auch der FPÖ positionierte!

Womit letztlich nur eine Frauen freundliche Rumpfmannschaft hierarchischer Natur verblieben ist. Die übrigens in keinster Weise mehr wie in den Anfangstagen auf den Grundsäulen: Basis/Direkte Demokratie, Umweltschutz und Menschenrechte, sondern primär nur noch auf Frauenrechten aufbaut.

Säule 3: Neoliberale

An der dritten Position, derzeit wahrscheinlich links von der SPÖ zu findet:

Die NEOS.  Die Neoliberalen!

Ebenfalls eine Mannschaft der Abgrenzung nach rechts!

Welche ihre Aufgabe zum Grossteil in der Auflösung Österreichs in einem stärkeren Europa errachtet.

Die also, obwohl sie sich selbst als Volkspartei bezeichnet, nicht auf das Volk, sondern auf Brüssel schaut!

Womit nach Meinung des Christlich Sozialen Österreich (CSÖ) der Begriff „Volkspartei“ eher fälschlich verwendet wird! 

Wir die Ansicht vertreten:

Die NEOS sind Österreichs PRO-EU Partei.

Der Standard: Neos fordern Europäische Republik mit eigener Armee

Säule 4: Sozialisten

Etwas schwierig wird es dann auch mit der vierten Position, der SPÖ!

Der Mannschaft der internationalen! Weil sich diese unter Christian Kern in ein linkes Lager, das Richtung Kommunismus unterwegs ist und in ein rechtes Lager, dass eher eine Koalition mit der FPÖ sucht, zu spalten scheint.

Wir also selbst nicht sicher sind:

Ob es sich nun um eine Mannschaft der „sozialistischen Internationalen“, übrigens so auch in den Fällen SLP und KPÖ oder aber um eine pro Österreichs handelt?

Zur ersten Mannschaft, also pro Zentralstaat gehören unseres Erachtens Menschen wie:

Christian Kern oder Michael Häupl.

Zur zweiteren Kategorie, pro Österreich:

Menschen wie Michael Ludwig oder auch Hans Niessl.

Wer hierbei also die Nase vorne behält?

Womit wir das linke Lager Österreichs ausgiebig beschrieben haben und abschliessen wollen.

Nun also zur zweiten Seite der Medaille:

Dem rechten Flügel

kommen!

Säule 1: Christlich Soziale/Liberale

Wenn man einmal von dem Fachwissen ausgeht, dass Volksparteien immer zum rechten Flügel zu zählen sind, weil sie deutlich mehr auf die Entwicklung zum Vorteil des eigenen Volkes als auf die internationale Entwicklung schauen, so ist Christlich Soziales Österreich (CSÖ) derzeit mit Sicherheit die am weitesten links stehende Rechte Mannschaft Österreichs.

Eine typisch klassisch-liberale Volkspartei!

Eine Volkspartei, die ihren Schwerpunkt nicht auf die Wirtschaft oder die Industrie auslegt, sondern auf den Menschen an sich und dessen Kaufkraft.

Eine Partei also bei der vor Allem der Mensch zählt.

Sich, da es sich um eine Volkspartei handelt, auf die Geschichte des Landes und damit auch auf die Dezemberverfassung von 1867 bezieht, die für die CSÖ nicht nur das einstimmige 6 Augenprinzip, sondern auch die bindende Direkte Demokratie mit sich brachte.

Die Lösungen also teilweise in der österreichischen Geschichte sucht. Konservativ.

Und: Eine Partei deren klares Ziel es ist, Österreich zu erhalten!

Sich für das Volk einzusetzen. Die österreichische Geschichte zu berücksichtigen. Und sich gegen die Auflösung Österreichs in einem Zentralstaat Europa zu wehren.

Anders aber als ansonsten am rechten Flügel üblich die Islamophobie und Zuwanderungskritik nicht zu teilen.

Sondern lieber Lösungen dafür anbieten, wie eine homogene Gesellschaft entsteht.

De fakto also beinahe Mitte-Mitte!

Säule 2: Rechte GRUENE

Die zweite Position auf dem rechten Flügel teilen sich derzeit 3 Mannschaften.

.) Die Liste Peter Pilz, die rechten GRUENEN,

.) Die EU Austrittspartei, die sich durch die Gegnerschaft zur EU aber auch zur FPÖ auszeichnet

und

.) die G!lt, die Satire Partei, welche die Rückkehr der Demokratie nach Österreich fordert. Als Souverän das österreichische Volk erachtet. Ansonsten aber bereits die Islamophobie mit einbezieht.

Es sind daher Parteien, die sich zwar nicht primär durch ihre Anti-Islam Haltung oder Anti-Zuwanderungsfrage definieren, die einen Zentralstaat Europa klar ablehnen, als Grundlage der Probleme aber durchaus die Islamisten und die Zuwanderer erachten.

So wie übrigens sämtliche Parteien, die weiter rechts im Spektometer stehen als wir vom Christlich Sozialen Österreich (CSÖ).
.) Die Presse: Die Pilz-Partei: Linke Liste mit Islamismus-Kritik
.) Die Presse: Aufregung um „Österreich zuerst“-Papier von Peter Pilz

Säule 3: Rechte Volkspartei

An dritter Position finden wir dann die Liste Sebastian Kurz und das BZÖ.

Parteien also, welche zwar ihren Mittelpunkt noch in Österreich sehen, sich allerdings in weiterer Folge eher schon über die Zuwanderungs- und Islamismusfrage deklarieren. Die Gefährdung Österreichs von Aussen erspähen.

Den klassischen Boden einer Volkspartei verlassen haben. Weil sie ihren Schwerpunkt in Fragen der Wirtschaft zu finden scheinen.

Wirtschaft steht über dem Menschen!

Es sind also pro österreichische Wirtschaftsparteien, welche sich die Flüchtlingswelle als Begründung für Islamophobie und Zuwanderungskritik zu Nutze machen!

Letztendlich also nicht für das Volk, sondern gegen die Zuwanderung argumentieren!

Säule 4: Deutschnationale

Und dann gibt es an der vierten Position noch die FPÖ und Derivate, welche bereits durch ihr Parteiprogramm auf ein deutsches Kultur- und Gedankengut schielen.

Die Meinung vertreten, dass es ein Fehler war, dass Österreich nicht mehr zum Heiligen römischen Reich deutscher Nation gehört.

Wo es übrigens nach Ansicht des Christlich Sozialen Österreichs (CSÖ) auch nie hingehört hat!

Und genau das lässt sie für das Christlich Soziale Österreich (CSÖ) schon wieder eine gewisse Ähnlichkeit mit dem linken Flügel haben.

Einen Flügel, wo man zwar nicht den Anschluss an Deutschland, aber dafür an einen Zentralstaat Europa sucht.

Fazit des Spektrums

Ein jeder Flügel in ÖSTERREICH hat daher derzeit 4 Typen, wobei sich diese rein optisch auf einer Kugel befinden!

Äusserst rechts und äussert links weisen schon wieder in dem einen oder anderen Punkt grosse Ähnlichkeiten auf!

Parteien, die sich in dem Punkt „Wir nehmen bei den Reichen“ unterscheiden!

Mannschaften, die aber ansonsten gleichgültig ob linker oder rechter Flügel faschistoid gegeneinander auftreten. Damit nichts zu einer homogenen Gesellschaft beitragen.

Vielleicht also eine kleine Hilfestellung für die Entscheidung bei den nächsten Wahlen:

Fragen Sie sich:

.) Sind sie pro- oder contra-Österreich?
.) Wie stehen Sie zur Zuwanderungsfrage?
.) Wie stark sehen Sie das Problem des „Islam“?
.) Sind sie mehr für die Menschen an der Armutsgrenze und wollen deren Kaufkraft stärken oder für die Konzerne? (ein grosser Unterschied zwischen der CSÖ und der Liste Kurz)
.) Und wie wichtig ist ihnen der Umweltschutz?
.) Was tut die von ihnen bevorzugte Partei wirklich für unser Land?

Wenn sie diese Fragen für sich selbst beantwortet haben und sich obgenanntes Spektometer noch einmal bewusst anschauen, dann sollte es ein Leichtes sein, die richtige Entscheidung für die Wahl zu treffen!

Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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