Akademie der Nachwuchsjournalisten: Pressefreiheit ist ein Menschenrecht

„Warum wir uns eigentlich entschlossen hätten, eine Akademie der Nachwuchsjournalisten zu gründen?“ hat mich am gestrigen Tag jemand gefragt und „Was wir mit den Corps der Legitimisten auf der Uni wollten?“

Nun, ich habe mich entschlossen, mir die Zeit zu nehmen es zu erklären:

Da gibt es Fälle, über welche letztendlich niemals erzählt wird, ja, bei uns ins Österreich, obwohl es eigentlich ein Problem der Allgemeinheit werden könnte. Und welche, wenn man es so hört nur darauf hoffen lassen kann, dass sich die Gesellschaft in Zukunft freier gestaltet.

Da gibt es zum Beispiel den Fall des A.M., eines ungarischen Adeligen, eines Barons, dessen Geschäftsmiete bei Ableben seines Altvermieters von dessen Sohn von EUR 270,- plötzlich auf EUR 1270,- angehoben werden sollte.

Ohne Vertrag, so klamm heimlich unter der Hand.

Etwas, dass A.M nicht akzeptierte, so das in weiterer Folge der neue Vermieter die nicht berechtigte Geschäftsmiete einfach einklagte.

Nun, manchmal scheint es auszureichen, wenn man jemanden bei Gericht kennt.

Die Folge war, dass hierauf unvermittelt ein Exekutor vor der Tür stand, der einen nicht berechtigten Betrag, einfach einpfänden wollte.

Denn: Die vom Vermieter beanstandenen Mietrückstände waren ja laut Vertrag gar nicht angefallen.

Und als der Exekutor, A.M betreibt unter Anderem auch eine DPD Paketdienststation, anfing auf DPD Pakate Kuckucke zu kleben, so als würden diese Pakete A.M gehören, beantragte dieser den Dienstausweis des Exekutors zu sehen und erhielt dieses verweigert.

Wurde ganz im Gegensatz wenige Tage später vom Gericht her angerufen, was es denn solle, dass er einen Dienstausweis verlangt habe.

So das A.M nur als Antwort gab, dass er die Aussage gerne schriftlich hätte um die Rechtmässigkeit überprüfen zu können.

Was ihm wiederum verweigert wurde. All dies betraf zu diesem Zeitpunkt nach das Gericht im 20. Bezirk.

Erstaunt war er allerdings, als er anstatt eines Schreibens oder einer Vorladung des Gerichts wenige Tage später eine Vorladung des Sachwalterschaftsgerichts in seinem Heimatbezirk dem 16. Bezirk erhielt, in welchem man ihn aufforderte zu einer Überprüfung zu erscheinen, ob ihm nicht ein Sachwalter zur Verfügung gestellt werden müsse.

Etwas das ihn so weit erboste, dass er auch den Sachwalterschaftsrichter danach befragte, ob sich dieser, wenn man ihn darum ersuchen würde, ebenfalls nicht ausweisen würde.

Es wäre doch die Verpflichtung einer jeden amtshandelnden Person in der Republik Österreich sich auf Aufforderung bei Amtshandlungen auszuweisen.

Seitdem hat A.M einen Sachwalter.

Der und da helfen keine Beschwerden zwar Miete, Strom und Ferwärme bezahlt, letztendlich aber die Alimente A.M an dessen Kinder unberücksichtigt lässt.

In den Augen A.Ms also alles miteinander Amtsanmassungen.

Ein Grund warum er rebelliert und ihn die Regierung als Staatsverweigerer eingestuft hat.

Weil er sich eben seitdem „von M“ nennt.

Und auch wenn man es nicht glauben wird, damit Recht hat, da Viktor Orban in Ungarn längst wieder den Adel zugelassen hat.

A.M erzählt, dass Putin bei Motorradrennen mit der Flagge des russischen Zaren fährt. Und er sich überhaupt angesichts dessen, dass es in Europa eine grosse Anzahl an Staaten gibt, in welchen der Adel zugelassen ist, danach fragt, wieso man im Sinne der allgemeinen Menschenrechtscharta aber auch im Sinne des europäischen Gleichheitsgrundsatzes in diesem Bereich in Österreich benachteiligt wird.

Die Republik oftmals noch nicht einmal davor zurückschreckt, nicht abgeschafften Adel, wie den ungarischen in Österreich nicht zu respektieren.

Und weil es eben solche Geschichten gibt, die man übrigens nur erfährt, wenn man viel bei den Menschen unterwegs ist, Geschichten, die niemals aus der Sicht der Betroffenen erzählt werden, deshalb bedarf es Nachwuchsjournalisten.

Denn: Auch die Pressefreiheit ist ein Menschenrecht.

Artikel 19 (Meinungs- und Informationsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Oder sehen Sie das anders?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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