Christlich Liberale Plattform (CLP): Wozu der Presseausweis?

„Wozu braucht man eigentlich einen Presseausweis?“ hat mich am gestrigen Tag, liebe Freunde, ein Journalisten-kollege gefragt und war erstaunt, als ich ihn darauf mit der Gegenfrage kam: „Wofür braucht man einen Haustürschlüssel?“ Ich glaube, er hat relativ schnell verstanden. Verstanden,  was ich ihm damit mitteilen wollte.

Das Hauptproblem der heutigen Politik ist nämlich nicht nur, dass die Medien alle durch Presseförderung und APA/red auf Linie gehalten werden, sprich der Freie Journalismus ausser in den sozialen Netzwerken, in welchen man jetzt gerade in Deutschland beginnt Gesetze zu schaffen, um die Pressefreiheit einzuschränken, geprägt wird, sondern das man auch im Normalfall, ausser man hat einen Presseausweis an die wichtigsten Stellen nicht einmal mehr zum Zuhören hinkommt.

Geschweige denn dort Fragen stellen könnte!

Politiker und Politikerinnen es mit Bravour schaffen, sich Interviews zu entziehen bzw. sich die Journalisten und Journalisten die sie befragen dürfen auszusuchen.

Also niemals auf wirklich relevante Fragen stossen werden. Ausser man hat diese vorher vereinbart.

Den Politiker/innen bereits einen Fragekatalog zugesandt.

Und die Verlage, um die Presseförderung nicht zu verlieren, was habe ich unlängst gelesen, die Medien sind zu 80 Prozent heute zu Tage vom Staat finanziert, wiederum schauen darauf, dass nur ausgewählte Journalisten/innen Presseausweise bekommen.

Als wir uns zum Beispiel bei der Unterzeichnung des ESM, heute ein Grundstein für die viel zu hohen Staatsschulden Österreichs, trauten, von der Pressetribüne im Parlament Flugzettel abzuwerfen und dann den Raum lautstark protestierend verliessen, um darauf hinzuweisen, dass dies die Pleite Österreichs bedeuten könne, da war es nicht nur klar, dass Michael Kapitan eine zeitlich begrenzte Sperre im Parlament erhielt, sondern dass der Wiener Journalistenclub (WJC) gleichzeitig sämtlichen unserer Teammitglieder des Liberalen Boten (vormals Österreichischer Bote) die Presseausweise entzog.

Man also versuchte unser Team mundtot zu bekommen. Weil man sich getraut hatte, diese Presseausweise zum Nutzen des Menschen einzusetzen.

Es ist also seit einigen Jahren notwendig, dass wir mit der Christlich Liberalen Plattform (CLP) Organisationen ins Presse-Umfeld setzen, wie den Bund Liberaler Journalisten, den Christlichen Verband Freier Journalisten, die Christliche Vertretung Freier Journalisten, den Verband der Nachwuchsjournalisten und nunmehr in Zukunft die Wr. Lerndrehscheibe, um überhaupt einer freien Pressearbeit garantieren zu können.

Über Presseausweise zu verfügen.

Hatten uns zwar vorerst überlegt, dass der Presseausweis die Belohnung des Abschlusses der Wiener Nachwuchsjournalisten Akademie sein sollte uns aber über Neujahr dazu  entschieden, den Presseausweis, gleichgültig ob die Person zu unserem Werk gehört oder nicht an Menschen auszustellen, von denen wir hoffen, dass sie die Pressearbeit in Österreich beflügeln.

Also: Entscheidungsträger/innen bei Parteien, Zeitungsherausgeber/innen und deren Team, Freie Journalist/innen, Blogger/innen, u.v.m.

Der Preis für einen Presseausweis pro Jahr beträgt übrigens EUR 50,-

Die Presseausweise bewusst optisch auffallend zu gestalten, damit ein Jeder/eine Jede sieht:

Dies sind Mitwirkende in der Medien-Revolution!

Bleibt die Frage:

Seid Ihr mit dabei?

Denn nur wenn das Pressewesen wieder vollkommen frei wird, so entwickelt sich Österreich wieder zu einer Demokratie.

Wer also meint, dass er für seine Arbeit einen Presseausweis brauchen könnte, der sendet ein kurzes Mail mit Begründung an ODP@chello.at und erklärt uns, warum er Teil der Medien-Revolution sein will. Hängt ein Passfoto an und überweist uns den Jahresmitgliedsbeitrag für Journalisten/innen.

Seid Ihr mit dabei?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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