Besteht das Kaisertum Österreich noch heute?

Nachdem mich nach meiner Aussage, liebe Freunde, dass wir das Kaisertum Österreich in der Republik vertreten wollen einige Menschen gefragt haben, ob ich eigentlich davon ausgehe, dass dieses Kaisertum Österreich noch existieren würde, so muss man einmal ordentlicherweise darauf hinweisen, dass die Republik Österreich niemals einen Beschluss gefasst hat, dass der Adel abgeschafft wäre.

Untersagt hat die Republik Österreich ausschliesslich das Tragen von ADELSTITELN.

Grundlage dessen ist es, dass die Republik Österreich im Rahmen des Staatsgründungsgesetzes vom 21.10.1919 selbst schriftlich festhält, dass sie sich auf Wunsch der Entente in St. Germain in keinerlei Rechtsnachfolge des Kaisertums Österreich befinden.

Was weiters auch noch einige Fragen aufwirft:

.) Was denn nun eigentlich mit der Staatsgründung der Republik mit dem Kaisertum Österreich wirklich geschah?
.) Ob denn nun eigentlich die Republik Österreich, die ja mit dem Wunsch angetreten war Österreich an Deutschland anzuschliessen und es Deutschösterreich zu nennen, überhaupt auf die Gesetzgebung des Kaisertums Österreich Einfluss nehmen konnte?
.) Ob dann im Kaisertum Österreich eigentlich noch die Monarchie besteht?

Denn: Wenn die Republik Österreich sich in keinerlei Rechtsnachfolge des Kaisertum Österreich befindet, so die eigene Feststellung, ja so existiert das Kaisertum wohl in irgendeiner Weise weiter.

Auch wenn es daher im internationalen Sinn gesehen seit dem 11.11.1918 wohl als besetzt zu gelten hat.

Die Leitung des Staates also übernahm eine Besatzungsmacht.

Dazu kommt, dass das Kaisertum Österreich seit dem 3.November 1918 über einen Separatfrieden, abgeschlossen in der Villa Giusti in Meran durch meinen Grossonkel, den Edlen Viktor Weber von Webenau verfügte, in welchem festgehalten wurde, dass Südtirol bei Österreich verbleibt.

Abgetreten dann in St. Germain von einem Staat Republik Österreich, den Deutschösterreichern, welche wie wir gerade festgestellt haben, sich in weiterer Folge selbst zur Besatzungsmacht erhoben.

Und das ist der Grund, warum wir Obdachlosen in der Politik (ODP) die Meinung vertreten, dass es auch eine Partei geben sollte, welche das Kaisertum Österreich in der Republik vertritt.

Was allerdings nicht bedeutet, dass wir die Haltung der Staatsverweigerer nachvollziehen könnten.

Können wir nicht, weil wir ja eben die Meinung vertreten, dass Österreich seit dem 11.11.1918 besetzt ist.

Man den Anweisungen einer Besatzungsmacht zu folgen hat.

Ja, deren Strukturen respektieren muss.

Und genau das macht für mich den Kampf der Staatsverweigerer für unglaubwürdig. Weil ich mich frage, warum sie nicht für die Freiheit des Kaisertums Österreich eintreten, sondern die Republik einfach ignorieren.

Nein, man muss den Weg finden, dass Kaisertum Österreich in der Republik so weit demokratisch zu vertreten, bis es gelingt die Freiheit wieder herzustellen.

Mit all den Wünschen der 1867 Dezemberverfassung, wie Volksentscheide und mehr Demokratie.

Dem wissen, dass die 2.100.000 Österreicher/innen, an der Armutsgrenze, die 438.000 Arbeitslosen und die Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können de fakto eigentlich in zwei Staaten leben.

Grund also für eine Partei wie die Obdachlosen in der Politik (ODP) um dieses komplexe Thema zu behandeln, das Kaisertum in der Republik zu vertreten, nicht aber zum aktiven oder passiven Widerstand.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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