Obdachlose in der Politik: Unser Berater ist das Volk

Irgendwie habe ich mich gefreut, liebe Freunde, als ich am heutigen Tag in die KRONEN Zeitung schaue und dort lese, dass sich Hans Niessl, der burgenländische Landeshauptmann gegen teure Berater aus dem Ausland ausgesprochen hat.

KRONE: SPÖ Krisensitzung und viel interne Kritik

Gefreut, weil ich mir denke:

Nun ja. Wir haben doch die Kelsenverfassung, die allgemein bekannte Bundesverfassung aus dem Jahr 1929.

Und die beginnt mit Artikel 1:

Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus.

Nein, nicht:

Österreich ist eine Scheindemokratie. Das Recht geht von teuren Beratern aus.

Nein, nein. Vom Volk.

Und weil eben nichts von Beratern in der Verfassung steht, deswegen wundere ich mich jedes Mal wieder darüber, wenn irgend so ein Berater, ja, das hatten wir schon auf allen Seiten, zum Problemfall wird.

Weil ich mir denke: Wieso eigentlich Berater? Ich dachte es regiert das Volk!

Und weil dem so ist, oder sein sollte, so habe ich mich am heutigen Morgen über Hans Niessl gefreut, der sich offensichtlich wieder daran erinnert.

Denn: Ein Wahlkampf für das Volk, ohne Volk?

Da wundere ich mich schon, warum die Parteien ihren Wahlkampf nicht von denen finanzieren lassen, für welche sie eigentlich da sein sollten!

Nämlich von den

.) 2.100.000 Menschen an der Armutsgrenze,
.) 438.000 Arbeitslosen und
.) Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können.

Oder besser gesagt von denen, die diesen Menschen helfen wollen.

Daher lieber auf die teure Werbung, wie Plakate, Fernsehspots, etc. verzichten.

Und: Eben für die Menschen da sind.

Sich vielleicht einmal überlegen, was man alles mit dem vielen Geld für Wahlkämpfe tun könnte, wenn man damit gegen die Armut kämpft!

Deshalb ärgere mich darüber, wenn man uns in Zeitungen nachsagt, wir hätten keine Chance, weil die Obdachlosen in der Politik eben keine Promineten benennen und auch kein Werbebudget verteilen.

Denke mir:

Ich will ja auch nicht den Wahlerfolg herwerben, sondern Politiker, also Volks-, Stadt-, Menschvertreter sein.

Also für die Menschen da sein!

Und bin daher auch von der für mich ursprünglich durchaus positiv erscheinenden Liste Kurz sogar schon wieder ein wenig enttäuscht.

Weil die neue ÖVP genau dort fortsetzt, wo die alte aufgehört hat. Sich nicht an die geschichtliche Entwicklung erinnert.

Nämlich:

.) Pillersdorf 1848, die Christlich Liberalen.
Franz Freiherr von Pillersdorf. Der wollte das der Kaiser gemeinsam mit dem Volk regiert.

.) Wirtschaftspartei, Christdemokraten
Die sich um alle Wirtschaftstreibenden kümmerte. Meinte es wäre wichtig Arbeitsplätze zu schaffen. Und:

.) Die ÖVP, die Industriepartei
Welche ihr Geld nur noch von Grossspendern bekam. Die nicht nur die Menschen, sondern auch die Klein- und Mittelunternehmer vergass.

Genau das, was Sebastian Kurz momentan stolz erwähnt. Das Geld kommt wiederum nur noch von den Grossspendern.

Also wieder keine Volkspartei. Schade.

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.