Obdachlose in der Politik: Bürger/innen „nahe“ Politik

Auch wenn ich immer wieder lese, dass die SPÖ sich ja sowieso so sehr für die Menschen an der Armutsgrenze hier in Österreich einsetzt, oder aber das die FPÖ einfach näher an den Bürgern/innen wäre und daher die Armut schmälern würde, die Armut in Österreich sich also irgendwann verringere (fast nicht zu glauben bei diesem Armutszuzug)  so möchte ich doch erwähnen:

Aus Sicht der

.) 1.500.000 Menschen an der Armutsgrenze
(mit Dunkelziffer 2.100.000 Menschen)

.) 438.000 Arbeitslosen
(wieviele Kursteilnehmer/innen zur Statistikverschönerung es momentan gibt, entzieht sich leider meiner Kenntnis)

und

.) Klein- und Mittelunternehmer die keine Privatentnahmen mehr tätigen können.

hat sich in Wahrheit eigentlich nicht allzu viel verändert.

Doch die Zahlen in den Statistiken. Die sind anders geworden.

Denn: Papier ist geduldig.

Die Preise sind weiter gestiegen, die Mieten extrem hoch und die Kaufkraft, die liegt nach wie vor im Keller. Für Luxusgüter bleibt den Menschen sowieso kein Geld und braucht man einmal eine Zahnreparatur, so fragt man sich, woher man das Geld nehmen soll.

Nicht geändert hat sich die Situation auch für die Freiberufler die oftmals unverschuldet in eine Notlage geraten.

Weil sie lange Zeit gut verdienten, dabei nicht arbeitslosenversichert waren und dann erleben, dass wenn sie die Arbeit verlieren die Mindestsicherung nicht greift.

Weil man beim Bezug der Mindestsicherung über kein Eigentum mehr verfügen darf.

Die Obdachlosen wiederum fragen sich nach wie vor, wann sie eigentlich ein Wahlrecht erhalten und wie es jetzt mit ihrer Berufsrückkehr ausschaut?

Weil sie, wenn sie im AMS aufgenommen werden, zumindest nicht vermittelt werden.

Und nichts hat sich ingesamt auch für die Kaufkraftsteigerung oder Vollbeschäftigung getan. Sie wissen schon: Unseren Vorschlag einer Gemeinnützigen Industrie.

Und wenn ich mir dies so genau durch den Kopf gehen lassen, so bin ich mir nicht ganz so sicher, wie nahe unsere sogenannten Politiker/innen eigentlich dem Bürger/der Bürgerin stehen.

Warum ihnen diese Situation nicht auffällt.

Oder: Warum sie wenig bis nichts dagegen tun?

Aber zugegeben: Auch wir Obdachlosen in der Politik machen unsere Fehler!

So erklärt mir jemand, den ich am gestrigen Tag im 10. Bezirk treffe und der eine unserer Petitionen mit unterschrieben hat, dass er doch von mir einen Brief von Sebastian Kurz erhalten habe. (Diesmal frage ich ihn ja auch um eine UE, die er mir anstandslos gibt. Kostet ja nichts)

Und ich, ich schaue ihn gross und fragend an.

Ja, diesem Schreiben wäre sogar eine Unterstützungserklärung beigelegen.

Und erstmalig wird mir bewusst, warum wir keine einzige Unterstützungserklärung für die Obdachlosen in der Politik von unserer Aussendung zurück erhalten haben.

Ich hatte zwar auf der Strasse gehört, dass Sebastian Kurz diesmal auch Unterstützungserklärungen sammelt und habe mich darüber gewundert, weil dieser ja über 3 Abgeordnete verfügt, habe mir aber dabei nichts gedacht. Bis gestern eben.

Die Menschen haben unsere Aussendung also erhalten und für Sebastian Kurz Werbung erachtet.

Und ich, ich habe mich gefragt, was die Menschen eigentlich gegen die Obdachlosen in der Politik haben.

Ob es wohl unter Christlich – Monarchistisch – Satirische Ansatz wäre. 

Mich aber jeden Tag darüber gefreut, wie viele Menschen auf der Strasse gleichzeitig auf unsere Seite waren.

Da ist Verwirrung entstanden. Weil die Medien nicht berichteten.

Weil auf der Rückseite der UE eben noch Christlich Liberale steht.

Und plötzlich wird mir so Einiges klar.

Euch auch?

Übrigens: Sollte jemand die Unterstützungserklärung irrtümlich verlegt haben, wir liegen auf sämtlichen Bezirksämtern und Gemeinden in Österreich auf.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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