Nationalratswahl 2017: Zeit der Versprechungen

Ihr meint so weit ist es noch nicht? Doch: Genau dort würden wir Euch heute wieder von 8:00 – 17:00 Uhr auf dem MAG 12, Schönbrunnerstrasse 259, 1120 Wien brauchen, damit ihr mit den UEs mithelft. Seid Ihr mit dabei?

Eigentlich bin ich überrascht, liebe Freunde, wie man Jahre lang eigentlich nichts für die Österreicher/innen an der Armutsgrenze von Seiten der Regierung tut,

ja sogar Petitionen für die Berufsintegration der Obdachlosen (Back To Work, Mehr Hühner für Wien, Zurück ins Leben) ablehnt,

überlegt, wie man es zusammenbringen könnte, den Obdachlosen die Mindestsicherung zu entziehen,

ihnen am AMS erklärt, dass sie aus Gründen von körperlichen Gebrechen unvermittelbar wären,

und dann den Obdachlosen mit Zentralmeldeschein der P7 das Wahlrecht entzieht,

während dem man es, fairerweise gesagt, den Zuwandern deutlich einfacher macht.

Da gibt es, ohne Probleme, die Flüchtlingshilfe und auch der 3 Mal für die Obdachlosen abgelehnte Berufsintegrationscenter ist längst zur Verfügung gestellt.

Um dann, wenn die Wahlen kommen, den Österreicher/innen mit schönen Worten einzureden:

Was man denn nicht alles für Sie tun wolle!

Fahrkarten für ganz Österreich um 3 EUR zum Beispiel bieten da die GRUENEN an, die allerdings wissen, dass sie seitdem Peter Pilz seine eigene Liste gegründet hat, wohl kaum noch über die 6 Prozent Marke hinauskommen werden.

Oder das Schaffen von 230.000 Arbeitsplätzen.

Ein Angebot von Bundeskanzler Christian Kern.

Der allerdings in keinster Weise erklärt, in welchen Bereichen man in Zukunft diese Jobs dann findet.

Ist ja auch nicht notwendig, da all diese Erfüllungen dieser Wünsche ja erst NACH der nächsten Wahl erfolgen sollen.

Dann wenn die 5 jährige Inaktivität wieder begonnen hat.

Wir Obdachlosen in der Politik können bei solchen Wahlversprechen nicht mithalten.

Wir wissen nicht wieviele neue Jobs unsere Gedanken wie Neuauflage des Projekts Arbeitswelt oder Gemeinnützige Industrie wirklich bringen würden.

Wissen auch nicht wieviele gute Ideen die Menschen, wenn man sie im Rahmen eines Christlich Liberalen Schweizer Modells, also bindend direkt demokratisch, mitwirken lassen würde in die Politik einbringen könnten.

Wie auch, bisher hat sie ja noch niemand gefragt.

Oder wie sich ein 10 prozentiger Einheitssteuersatz wirklich auswirkt.

Wir wissen nur:

Wir wollen uns einfach nur um

.) 2.100.000 Menschen an der Armutsgrenze (zum Vergleich das Bundesland Wien hat als eines der bevölkerungsreichsten Bundesländer Österreichs zur Zeit 1,8 Millionen Einwohner),
.) 438.000 Arbeitslose,
.) Klein- und Mittelunternehmer die keine Privatentnahmen mehr machen können, weil die Kaufkraft in Österreich daniederliegt
.) Freiberufler, die derzeit nicht abgesichert sind
und eben die
.) 32.000 physischen Obdachlosen

kümmern und mit ihnen gemeinsam an Konzepten arbeiten.

So das letztendlich nicht mehr ein(e) jede(r) Vierte an der Armutsgrenze lebt.

Und daher machen wir auch keine grossen Versprechungen, sondern sagen einfach nur, dass wir uns bemühen werden die Gesamtsituation zu verbessern. Das wir für die Obdachlosen auf den Wahlzettel wollen.

Denn ganz ehrlich:

Was haben Sie von grossen Versprechungen, welche dann am 15.Oktober, dann wenn die Wahl geschlagen ist, in Inaktivität münden? 

Was das Land braucht sind nicht Versprechungen, sondern aktives Handeln.

Findet Ihr nicht?

Übrigens: Es gibt nur eine einzige Kleinigkeit die mich ein wenig nachdenklich stimmt. Warum die Parlamentsparteien, wenn sie all das was sie derzeit versprechen wirklich machen wollen, es nicht schon längst getan haben.

 

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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