Obdachlose in der Politik: Partei oder Bewegung?

Eine wirklich gute Frage, liebe Freunde, hat mir gestern jemand gestellt, als ich gerade dabei war Unterstützungserklärungen zu sammeln, nämlich:

Ob die Obdachlosen in der Politik nun eigentlich eine Partei oder eine Bewegung wären?

Und um so erstaunter war er, als ich darauf gemeint habe:

Eigentlich sind wir nur eine Gesellschaft, die sich das Ziel gesteckt hat, die Gesamtgesellschaft in der Richtung zu prägen, dass sie Obdachlose nicht mehr missachtet.

Wikipedia: Gesellschaft (Soziologie)

Wollen wir auf den Wahlzettel, damit die Obdachlosen das Wahlrecht erhalten und sich wieder besser in die Gesamtgesellschaft einfinden können.

Wollen wir es verhindern, dass 2.100.000 Menschen, die derzeit an der Armutsgrenze leben, 438.000 Arbeitslose, Klein- und Mittelunternehmer die keine Privatentnahmen mehr tätigen können oder Freiberufler in die Obdachlosigkeit abrutschen.

Und der Gesellschaft einmal bewusst machen, wie vielschichtig die Sichtweise „Obdachlos“ doch sein kann.

Und um dies der Gesamtgesellschaft zu vermitteln, Gesetze für den Menschen zu schaffen, haben wir uns als Gesellschaft der Obdachlosenarbeit zu einer Partei formiert.

Um bei den Nationalratswahlen und sonstigen Wahlen mit dabei sein zu können.

Denn: Letztlich ist eine jede Bewegung, welche die Gesellschaft mit prägen will, eine Interessensvertretung und somit schon wieder eine Partei.

Oder?

 

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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