Eine besondere Form von Obdachlosen

Eine besondere Form von Obdachlosen verkörpern für mich immer wieder die ehemaligen Sudetendeutschen. Die deutschsprechende, österreichische Bevölkerung im heutigen Tschechien. Und der österreichische Adel. Obdachlose und Heimatlose.

Die Ersteren, weil es österreichische Flüchtlinge aus den ehemaligen österreichischen Kronländern gewesen sind, welche man von ihrem Grund und Boden vertrieb. Gleichgültig übrigens welcher Gesellschaftsschicht diese angehörten. Und die dann in Österreich in keinster Weise so gut behandelt wurden, wie dies bei den heute zu Tage ankommenden Flüchtlingen erfolgt.

Denen man vorwarf, dass auch sie Heim ins Reich wollten um mit Österreich wieder verbunden zu sein.

Es ihnen vorwarf, während dem man Hitler in Österreich mit Begeisterung empfing.

Den hier lebenden Sozialisten und Volksparteianhängern wurde diese Einstellung vergeben.

Nicht aber den Sudetendeutschen.

Warum auch? Sie waren ja Kaisertreue.

Und der Adel, dem man nach 1918, gleichgültig ob er eine tragende Rolle in der Monarchie gespielt hatte oder nicht, gleichgültig ob er einer demokratischen Bewegung angehört hatte oder nicht, ob er sich in Logen organisierte oder nicht, ganz einfach einmal Alles weg nahm.

Hierbei allerdings ohne ansehen der Person.

Wichtig war nur: Er hatte ein „von“.

Haben wir deshalb heute zu Tage 2.100.000 Menschen, also einen jeden Vierten/eine jede Vierte an der Armutsgrenze?

Weil man sich nämlich entschlossen hatte die Kaisertreuen im Rahmen eines organisierten Raubzugs der Sozialisten und Christlich Sozialen, die man damals unter dem Namen Deutschösterreicher zusammenfasste, auszurauben.

Und die letztlich ebenfalls mit nichts dastanden.

Obwohl wohl der immer wieder von den Sozialisten gepredigte Lehrsatz „Obdachlose sind Menschen, die faul sind und durch Alkoholkonsum und Drogen alles verlieren“ hier wohl kaum Gültigkeit erlangt.

Genauso wenig wie bei Flutopfern, Scheidungsfällen und Konkursären der Klein- und Mittelwirtschaft, Freiberuflern und Mindestpensionisten, die häufig auch obdachlos werden.

Fragwürdig also, wer diese Gerüchte überhaupt einmal in Umlauf gebracht hat.

Die selben Deutschösterreicher des Jahres 1918, die damals Obdachlose schufen?

Was meint Ihr?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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