Wie man obdachlos wird

Obdachlos zu werden ist in Österreich sehr sehr einfach.Und schuld daran, ist oftmals die Politik.

Gehen wir ein paar Jahre zurück. Da gab es in Österreich eine Wahl. Das Ergebnis war für die Politik unerwartet.

Man diskutierte.

Der Bundespräsident verhinderte die Angelobung dieser Bundesregierung. Wie es eigentlich auch nach dem Wahlausgang zu erwarten gewesen war.

Ein zweiter Platz für die FPÖ. Und ein dritter Platz für die ÖVP. Dies sollte die Grundlage einer ÖVP-FPÖ Koalitionsregierung werden.

Und daher diskutierte man weiter und weiter.

Das Ergebnis:

Es gab 9 Monate keine Regierung!

Gut die Einen sagten:

Juhu, da gibt es keine neuen Gesetze!

Aber andere wiederum saßen auf Nadeln.

Denn ohne Beschlußfähigkeit der Regierung, gibt es auch keine Aufträge seitens der öffentlichen Hand. 

Das heißt die Wirtschaftstreibenden wurden hingehalten und hingehalten.

Für manchen Wirtschaftstreibenden, deren Hauptkunde der Staat war, bedeutete dies das „AUS“.

Konkurs folgte!

Obwohl unmittelbar nach der Konkurseröffnung die Aufträge eintrudelten, kam das nächste Dilemma:

Ja gute Auftragslage hatte er jetzt.

Doch da gibt es ein Gesetz:

„Der im Konkurs ist, darf keine öffentlichen Aufträge annehmen“

Daß dies gegen den Unternehmer gerichtet ist, ist eigentlich klar!

Jetzt kommt es dann auf den Masseverwalter, auf die Gläubiger an, was mit dem Betrieb passiert.

Größtenteils ist es so, daß der Masseverwalter keine Arbeit mit dem Fortbetrieb haben will, sondern er verdient ja prozentuell am partiellen Verkauf oder besser gesagt an der partiellen Vermögensverschleuderung.

Nun ist der Betrieb weg.

Das Privatvermögen weg.

Und der Unternehmer, egal ob er Kinder hat oder keine, steht mit einem Mal auf der Strasse.

Mit den Allmosen, die der Masseverwalter einem zugesteht.

Ist nicht einmal ein Bruchteil dessen, was man zum ordentlichen Leben bräuchte.

Geschweige denn, es wäre möglich damit eine Ablöse zu zahlen.

Damit man wieder ein Dach über dem Kopf hat.

Gemeindewohnung erhält diese Person ebenfalls nicht, da kein Vormerkschein vorhanden ist.

Also so schnell kann es gehen.

Nur keiner weiß davon Bescheid, bevor er nicht in diese Situation gekommen ist.

Das ist ein kleiner Beitrag „Sozialstaat? Nur der eine Hilfe braucht, wird vom Netz nicht aufgefangen“.

Und da sollte sich schleunigst etwas ändern.

Nur einmal obdachlos, kommt man kaum oder nur sehr schwer wieder zurück zum Arbeitsprozess!

Und das Dilemma wurde rein nur durch eine schlechte Gesetzgebung verursacht.

Eure

Riki

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.