NR Wahl 2017: Muss Verein noch umkrempeln

Eigentlich erstaunlich, Freunde, mit welchen Voraussetzungen die Parlamentsparteien diesmal in den Nationalratswahlkampf 2017 starten. Die Liste Sebastian Kurz, die zur Zeit mit 34 Prozent weit in Führung liegt wird derzeit von Sebastian Kurz mit den Worten kommentiert: Ich muss diesen Verein noch umkrempeln.

KRONE: Erste kurz Billanz: Muss Verein noch umkrempeln

Die SPÖ unter Bundeskanzler Christian Kern gibt bekannt, dass es für das Umsetzen des Plans A viel mehr Zeit gebraucht hätte.

Die GRUENEN haben sich vor der Wahl mit dem Abgang der Liste Peter Pilz, aber zuvor auch durch den Wechsel Flora Petriks zur KPÖ plus vollkommen umgekrempelt und es ist momentan daher überhaupt noch nicht klar, wofür die GRUENEN eigentlich stehen.

Die NEOS haben sich gerade mit der Gruppe von Irmgard Griss zu einer neuen Mannschaft zusammengestellt und es ist daher auch noch nicht wirklich klar in welcher Richtung die neue Mannschaft gehen wird.

Und das Team Stronach hat bekannt gegeben, dass es nicht mehr kanditiert.

Dafür hat sich auch die FPÖ inzwischen in eine FPÖ und eine Liste Schnell gespalten, welche wiederum mit Starthilfe des Teams Stronach an den Start gehen wird.

Und so gibt es jede Parlamentspartei zumindest in doppelter wenn nicht dreifacher Ausfertigung.

Von den Kleinmannschaften kommen dann mit der Gilt! noch eine Satirepartei und mit uns den Obdachlosen in der Politik (ODP) eine Armutspartei hinzu.

Mit der NBZ kanditiert wieder ein Zusammenschluss von der Migranten- und der Türkenpartei.

Und EUSTOP wird uns wieder erklären, warum es für Österreich am Besten wäre aus der EU auszutreten.

Die CPÖ wird wohl erklären, warum christlich besser ist als muslim.

Und man kann sich daher bei den meisten Parteien aussuchen, welche faschistoide Einstellung einem am Besten gefällt.

Und aus all diesen Mannschaften soll der Wähler heuer am 15.10. die richtige Partei herausfinden.

Dabei befinden sich bereits jetzt 2.100.000 Menschen an der Armutsgrenze, 438.000 Arbeitslose auf dem AMS und Klein- und Mittelunternehmer in der Wirtschaft, welche keine Privatentnahmen mehr nehmen können.

Ist der Vorwurf „Die Armen sollen halt arbeiten gehen“, eher provokant, weil wir zwar 2.100.000 Menschen an der Armutsgrenze, aber nur 438.000 Arbeitslosen, sowieso 1.600.000 Menschen haben die arbeiten oder in Pension sind und dennoch an der Armutsgrenze leben.

Es zweifelsfrei bestimmt nicht genug Arbeit gibt.

Und: Was wählen Sie?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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