Obdachlose in der Politik: Was wirklich dahinter steckt

„Sie sind doch nicht obdachlos?“ hat mich am Montag der Interviewer der neuwal.com empfangen und ich habe ihm darauf geantwortet: „Nein. heute nicht mehr. Aber: Ich war es einmal.“

Und irgendwie hatte der Reporter Recht. Hatte Recht, weil man wissen sollte, wovon man redet.  Die Gruppe kennen sollte, die man vertritt. Auch wenn bei uns „Obdachlosigkeit“ noch deutlich weiter geht.

Denn das ich in meiner Jugend wirklich einmal 4 Jahre lang obdachlos war, das prädestiniert mich noch nicht unbedingt zum Politiker.

Und ausserdem: Ist es inzwischen über 15 Jahre her.

Seitdem habe ich mit knapp 410.000 Lesern den Liberalen Boten aufgebaut, zahlreiche Petitionen in den Petitionsausschuss gebracht und eben nunmehr die „Obdachlose in der Politik“ gegründet.

Sprich: Mich einfach weiterentwickelt.

Noch besser erschien mir dann am Ende unseres Interviews übrigens die Frage, warum wir eigentlich „Satirische-Volkspartei“ heissen.

Denn: Darüber musste ich nunmehr wirklich noch einmal bewusst nachdenken.

So wie über die Frage:

Für wen denn nun eigentlich die „Obdachlosen in der Politik“ geschaffen wurden?

Grundgedanke

Nun, in meiner Jugend hatte ich einen guten Bekannten.

Der leitete den Ordo templis salomonis. Die Hofburgtempler. War Botschafter der Champlain Islands und nebenbei auch der Leiter der Botschaft der nicht-akkredetierten Staaten.

Der Staaten also, welche in Österreich über keine Vertretung verfügten.

So wie heute zu Tage viele Menschen in der österreichischen Politik.

Menschen an der Armutsgrenze

Die 2.100.000 Menschen an der Armutsgrenze, 438.000 Arbeitslosen und Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können zum Beispiel.

Sie werden zwar häufig als „Problem“ in den Medien erwähnt, verfügen aber selbst über keine Lobby.

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Nicht eine Partei hat sich dieses zum Hauptthema gemacht.

Und sie sind daher „obdachlos“ in der Politik.

Oder:

Adel

Die Anhänger des alten Adels. Der Monarchie.

Die spiegeln sich, obwohl wir seit dem Staatsgründungsgesetz vom 21.10.1919 wissen, dass die Republik Österreich sich in keiner Rechtsnachfolge des Kaisertums befindet irgendwie überhaupt nicht in der Politik wieder.

Die letzten Politiker für welche dies ein Thema war, waren Bruno Kreisky und Jörg Haider.

Heute beschliesst man gegen Menschen, die darauf hinweisen nur noch Gesetze. Versucht die Geschichte Österreichs also nicht nur zu verbiegen, sondern sogar zu verbieten.

Joh 18,37
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Und: Diese Menschen sind daher auch wieder „obdachlos“.

Die Christen

Die Christen in Österreich, denen man die Kreuze aus den Schulklassen entfernen,  den Nikolaus verbieten, das Weihnachtsfest abschaffen, dafür aber muslime Feste feiern lassen, möchte, finden zwar zeitweise in der Politik mit Menschen wie HC Strache Vertreter die lauthals poltern, aber letztlich auch nicht wirklich in Sachen Christen aktiv werden.

Da geht es mehr darum Christen gegen den Islam auszuspielen. Nicht Lösungen zu finden.

Mt 11,28
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Und: Diese Menschen sind politisch gesehen, dann auch schon wieder „obdachlos“.

Die Jusos

Die Jusos, welche die Meinung vertreten, dass die SPÖ heute zu Tage viel zu kapitalistisch, eine Partei der Banker geworden ist.

Also viel zu wenig für die Menschen tut.

Auf den kleinen Mann, die kleine Frau, auf der Strasse gar nicht mehr schaut.

Auch sie sind de fakto „obdachlos“.

Die Nenning GRUENEN

Oder: Die GRUENEN, die anzweifeln, dass die heutigen GRUENEN sich überhaupt noch an die Grundsäulen Basis/Direkte Demokratie, Umweltschutz und Menschenrechte erinnern.

Schon wieder eine „obdachlose“ Gruppe. 

Die Steger Liberalen

Die FPÖler zur Zeit Norbert Stegers, die sich heute zu Tage fragen, wohin eigentlich die „Toleranz“ gegangen ist. Und warum die Partei nur noch Menschen gegeneinander ausspielt, anstatt Lösungen anzubieten.

Wieder eine „obdachlose“ Gruppe.

Die Volksparteianhänger

Besser ÖVPler, die derzeit alle miteinander nicht mehr kanditieren dürfen.

Weil sie, so Sebastian Kurz, keine Quereinsteiger sind.

Glaubt mir Freunde, da könnte ich wahrscheinlich noch zahlreiche weitere Gruppen aufzählen.

Obdachlos, obdachlos, obdachlos.

Warum also satirisch?

Gruppen, welche wir letztlich vertreten wollen in dem wir den anderen Parteien, so wie Till Eulenspiegel, immer wieder den Spiegel vorhalten.

Und um alle Probleme und Gruppen zu kennen, sie um uns sammeln um sie letztlich in der Politik zu vertreten.

Wir sind die Partei der „Obdachlosen“.

Die Partei derer die sich in der Politik nicht wiederspiegeln.

Die Partei derer die in der heutigen Politik, oder sollte man sagen, sogenannten Politik, denn Politik heisst Volksvertretung, nicht vertreten werden.

Ein Ansprechpartner für all diejenigen, welche sich in der Politik derzeit nicht vertreten fühlen.

Gehören Sie auch dazu?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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