Löst Sebstian Kurz die ÖVP auf?

Eigentlich ist es überraschend, liebe Freunde, wenn man sich einmal überlegt, was derzeit Sebastian Kurz mit der ÖVP aufführt, dass sich diese dies gefallen lässt.

Das Erste was Sebastian Kurz gemacht hat, als er Parteichef wurde, war, dass er sich das Recht geben liess, über das Programm und die Wahlauftritte alleine entscheiden zu dürfen.

Dann hat er als Zweites gefordert, dass die Bünde sich in seine Arbeit nicht mehr hineinmischen dürfen.

Wünschte sich als Drittes, dass der Name der ÖVP bei Wahlen in Zukunft nicht mehr ÖVP, sondern Liste Sebastian Kurz sein sollte.

Wünschte sich als Viertes, dass die Parteifarbe nicht mehr schwarz, sondern Türkis sein solle.

Und als Fünftes, dass er die Kandidaten alle selbst aussuchen dürfe.

Worauf er sich als Sechstes dazu entschloss, dass die Finanzierung des Wahlkampfs nicht mehr von Seiten der ÖVP, sondern eigen erfolgen solle.

Und als Siebtes, dass er nur auf Quereinsteiger, also auf keine ÖVP Mitglieder bauen wolle. Diese von der Wahl also ausgeschlossen wären.

Die ÖVP also an sich von der Wahl ausgeschlossen wäre.

Und wenn mich einer fragt, so hat Sebastian Kurz nicht die ÖVP für die Wahl anders aufgestellt, sondern eine neue Partei anstatt der ÖVP gegründet und die ÖVP dazu verpflichtet, nicht mehr an den Wahlen teil zu nehmen.

Die Ära Österreichische Volkspartei zu beenden um selbst eine Konkruenz weniger zu haben.

Eine Volkspartei aufgestellt, die näher der FPÖ als der ehemaligen ÖVP zu stehen scheint.

Eine Volkspartei, die aber vom Evolutionsgedanken ÖVP auch nicht mehr viel zu enthalten scheint.

Oder: Sehen Sie das anders?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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