Kreuzfahrtschiffe als Unterkunft für Flüchtlinge?

Auch wenn es den Wenigsten unter Euch wirklich begreiflich erscheinen wird, liebe Freunde, weil die Zeitungen seit Tagen ja schon wieder davon voll sind, dass Italien dazu auffordert, die Flüchtlinge auch auf andere Häfen zu verteilen, so muss ich doch einmal sagen:

Der Standard: Italien: Flüchtlingsschiffe sollen auch andere EU-Häfen ansteuern

Die Idee Flüchtlinge auf Kreuzfahrtschiffen unterzubringen erscheint mir doch ein wenig absurd.

KRONE: Kreuzfahrtschiffe als Unterkunft für Flüchtlinge

Ein wenig absurd, weil gerade Kreuzfahrten zu den Reisen gehören, mit denen sich die Reichen von der sogenannten normalen Bevölkerung abheben und sich viele Menschen niemals in ihrem Leben eine Kreuzfahrt leisten können.

Absurd, weil die Versorgung auf Kreuzfahrtschiffen durch Hubschrauber oder andere Boote mit Sicherheit deutlich mehr kostet, als wenn man die Flüchtlinge wieder in Afrika an Land setzt.

Menschenrechtlich wäre dies ebenso vollkommen in Ordnung, denn:

Weder Marokko, Algerien, Lybien oder Ägypten haben derzeit einen Krieg. Es gibt noch nicht einmal eine Reisewarnung.

Aktuelle Reisewarnungen

Und fast genauso absurd, erscheint mir die Forderung der Italiener, man sollte auch Häfen anderer europäischer Staaten öffnen. Weil hierbei meiner meiner Meinung nach eine sehr berechtigte Frage bleibt:

Warum öffnen die Italiener die Häfen überhaupt?

Die sogenannten Flüchtlinge kommen aus sicheren Drittstaaten und sind also letztlich in keinster Weise als Flüchtlinge zu betrachten.

Das was die Menschen dennoch bewegt anstatt im sicheren Afrika zu bleiben über das Meer nach Europa aufzubrechen, sind die Flüchtlingshilfe in Deutschland und Österreich, Gelder welche man, wenn man das Ziel erreicht, ohne Gegenleistung, denn Arbeit ist ja verboten, beziehen kann.

Anstatt also das allgemeine Arbeitsrecht und freie Niederlassungsrecht, so wie es die Menschenrechtscharta 1948 der Vereinten Nationen fordern würde zu beachten, die Flüchtlingshilfe einzustellen und die Einwanderung ins Sozialsystem erst nach 5 Jahren zu gewähren, betreiben wir weiter einen Einladungsdienst.

Und fragen uns, so Italien:

An welchen Häfen die Zuwanderer sonst noch von Bord gehen könnten?

Ja, wenn es nach den Obdachlosen in der Politik (ODP) geht von uns aus in Allen, sobald Europa weit die Frage nach der Selbstversorgung der Zuwanderer geklärt ist.

Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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