Schuld am Mindestsicherungsüberhang? Wir wehren uns!

Auch wenn es einigen unter Euch noch nicht klar geworden zu sein scheint, liebe Freunde, wie es eigentlich zu Obdachlosen in der Politik, also einer eigenen Obdachlosenpartei gekommen ist, so könnt ihr uns glauben. Wir haben uns die Sache nicht leicht gemacht.

Denn:

Auch für uns gilt, dass sich Humanisten normalerweise aus der Parteipolitik heraushalten sollten.

Wir haben es nur nicht lustig gefunden, dass sich die Gemeinde Wien hinstellte und für den Überhang an Mindestsicherungen, die zugegebener Massen viel zu viele sind, Obdachlosenvereine wie uns Templer, Neunerhaus, Caritas, Vinci und wie sie alle heissen verantwortlich machte, nur weil wir mit der Petition „Arbeitsrecht für Obdachlose – P7 soll Zentralmeldeadresse werden“ das Arbeitsrecht für Obdachlose ermöglichten.

Man also bis dahin davon ausgegangen war, dass österreichische Obdachlose keine Mindestsicherung erhalten würden, weil sie keinen Meldezettel hätten und daher für das AMS unvermittelbar wären.

Den Nachweis auf Arbeitswilligkeit daher nicht hätten erbringen können.

Würden also genug Arbeitsplätze für Obdachlose bestehen, so wären die Obdachlosen nicht in der Mindestsicherung sondern in der Arbeit.

Und genau das haben wir von Grund auf angepeilt.

Mit dem Projekt Arbeitswelt, einer gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung Obdachlose in das Arbeitsleben integriert, so das uns letztlich die Obdachlosen ausgingen.

Man uns allerdings den Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb auf den Pelz hetzte, weil man meinte: Die Vermittung von Obdachlosen ins Berufsleben wäre eine Kongruenz zu den Personalvermittlungsfirmen.

Dann mehrfach Vorschlage wie Back To Work – Berufsintegrationscenter für Obdachlose, Mehr Hühner für Wien und Zurück ins Leben – Berufsintegrationscenter für Obdachlose mittels Petitionen vorgeschlagen um eben die Obdachlosen aus der Mindestsicherung in das Berufsöeben zu integrieren.

Wenn es also heute zu Tage Vorwürfe der Gemeinde Wien an die Obdachloseneinrichtungen gibt, wir hätten den Überhang an Mindestsicherungen verursacht, so wollen wir uns gerne dagegen wehren.

Nein, haben wir nicht.

Das war die Gemeinde, welche uns die Berufsintegration untersagte.

Und um in Zukunft Führsprecher für die Obdachloseneinrichtungen in der Politik zu haben, aber auch für Obdachlose, Menschen an der Armutsgrenze, Arbeitslose und Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen machen können, uns also gegen ungerechtfertigte Vorwürfe zu wehren, so haben wie mit Obdachlose in der Politik den Aufbau einer Lobby für den Obdachlosenbereich gestartet.

Denn Ehre dem, dem Ehre gebührt.

Findet Ihr nicht?

Übrigens: Wer auch heuer wieder darauf wartet, dass ich nach Bulgarien reise, um das hier zusammengesammelte Geld auszugeben, den möchte ich darauf hinweisen, dass für mich mit 17.7. der Vorwahlkampf der Nationalratswahlen beginnt, ich also heuer überhaupt nicht verreise, ansonsten aber bei den Verwandten meiner Frau, unserer Familie, wohne.

Sprich: Bis auf Lebensmittel letztendlich in Bulgarien überhaupt nicht viel Geld ausgebe.

Aber sie wissen ja schon: Die Welt lebt von ungerechtfertigten Vorwürfen.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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