Angela Merkel: Durch den Dreck gezerrt

Homment: Diagnose gestellt: Merkel leidet an Narzissmus mit fortschreitender Depression

In einem scheint der Autor des Artikels „Merkel leidet an Narzissmus mit fortschreitender Depression“ meines Erachtens sogar Recht zu haben.

Wenn er in seinem Artikel schreibt:

Es ist unter den Politikern eine gewöhnliche Sache (insbesondere an der Schwelle irgendwelcher wichtiger Ereignisse wie z.B. die Wahlen), einander durch den Dreck zu ziehen, schmutzige Wäsche zu machen usw. Dadurch möchte man die Stimmen der Wähler auf sich ziehen. Und oft ist es sehr schwer, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden.

Leider.

Sicherlich, die Entscheidung Angela Merkels im Bezug auf die Flüchtlingsfrage mit „Das schaffen wir schon“ zu reagieren, war sicherlich eine sehr unglückliche.

Und setzte Etwas voraus, was es in dieser Weise so gar nicht zu geben scheint: Ein WIR.

Oder sollte man sagen: Eine alleinige Entscheidungsgewalt Deutschlands in der EU?

Die Annahme, sie bräuchte nur in Europa Etwas zu sagen und alle Staaten würden mitziehen. Ein grosser Irrtum. Ein Irrtum, der unseres Erachtens nunmehr bis zum BREXIT führt.

Da hat sie nach Ansicht der Obdachlosen in der Politik (ODP) nicht mit den Visegrad Staaten gerechnet.

Daran geglaubt: Wenn sie sich in Österreich auf den Brenner stellen kann um die Österreicher dazu aufzufordern, die Grenzen zu öffnen und die tun das, so würden wohl auch alle anderen Staaten ähnlich regieren.

Schmecks.

Ein Irrtum, der ihr längere Zeit dann sehr schlechte Umfragewerte bescherte.

Durchaus zu Recht. Denn: Angela Merkel überschätzte vollkommen ihre Rolle.

Und: Die Visegrad Staaten sind einfach anders.

Lassen sich nach dem Warschauer Pakt keinerlei neuerliche Diktatur gefallen.

Wissen, dass sie Partner einer Europäischen Union, gleichberechtigt und nicht Mitglieder eines EU Staates sind.

Das ihnen de fakto also niemand Etwas zu befehlen hat.

Und damit scheiterte das „Wir“.

Und daher wurde aus dem „Das schaffen wir schon“ Angela Merkels irgendwann die Erkenntnis, dass es dieses „Wir“, welchem sie befehlen könnte, so gar nicht gibt.

Es nur in ihrem Glauben existiert.

Und: Sie änderte ihre Meinung und versuchte ihre Fehler zu korrigieren.

Das man ihr nunmehr aber, weil sie eine Fehlentscheidung getroffen, ja die falsche Einstellung zur EU präsentierte, nachsagt, sie wäre nicht normal, nur weil ihre Umfragewerte wieder gestiegen sind, das finde ich schäbig.

Denn:

Joh 8,7
Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

Nein, Freunde, das wiederum ist unser Fehler in der Politik.

Das wir nicht sachlich argumentieren, sondern uns lieber mit Dreck bewerfen.

Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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