Österreichs künstlich geschaffene Obdachlosigkeit

Auch wenn uns die GRUENE Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek mitgeteilt hat, sie möchte aus Gründen das Österreich sozial bleibt gerne die FPÖ stoppen und so manch ein Kritiker heute schon behauptet, Österreich würde dann auf jeden Fall anders, so möchte ich auch darauf verweisen, dass es Systemkritiker gibt, welche die Meinung vertreten: Die Obdachlosigkeit in Österreich wäre künstlich geschaffen.

Wäre künstlich geschaffen, weil man Menschen, welche die Wohnung verloren jahrelang das Arbeiten untersagte und doch eigentlich mehr als genug leerstehende Gebäude da sein müssten, dass niemand im freien schlafen muss.

Grosse Teile der ehemaligen Kasernen steht leer.

Aber schauen wir uns die Geschichte der Obdachlosigkeit in Österreich einmal bewusst an:

Bis 1918, bis zum Sturz Karl V., hat es in Österreich überhaupt keine Obdachlosigkeit gegeben, weil ja, wenn Menschen das Geld ausging, sie in als Bedienstete in die Herrschaftshäuser, also Schlösser und Burgen aufgenommen wurden.

Auch wenn uns klar ist, dass das Schloss Schönbrunn noch deutlich mehr Obdachlosen Herberge gegeben hat, so nehmen wir bewusst ein kleineres. Denn: Von diesen gibt es viele.

Schlösser und Burgen, die man 1918, als man den Adel abschuf, enteignete und seitdem perverser Weise als Museen zur Verfügung stellt, so als wollte man sagen:

Schau, hier schuf der Staat Österreich viele Obdachlose.

Seitdem kämpfen Parteien wie die SPÖ oder die GRUENEN angeblich gegen Armut, die man bis dahin gar nicht kannte.

Kämpft darum, dass das Volk ein Mitspracherecht erhält, obwohl man in der Zeit der Monarchie, wenn Kaiser, Ober- und Abgeordnetenhaus keinen einstimmigen Beschluss zusammenbekam, die drei Vorschläge auflistete und das Volk befragte.

Man nannte dies Volksentscheid.

Und obwohl die Armut seit 1918 in der Bevölkerung gestiegen und nicht gefallen ist.

Manche Leute sagen richtig: Die Obdachlosigkeit steigt von Jahr zu Jahr. So viele Menschen sassen noch niemals in den Parkanlagen.

Und wenn man sich dies überlegt, so beginnt man sich als Vertreter der Obdachlosen in der Politik doch zu fragen, ob es eigentlich in unserem Interesse sein kann, das derzeitige Sozialsystem weiter zu erhalten, oder ob man es nicht doch lieber wieder verbessert?

Was meint Ihr?

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.