Österreichs Obdachlose brauchen eine Lobby

Auch wenn wir uns eigentlich als reine Mitte Mannschaft des klassischen Liberalismus betrachten, liebe Freunde, eigentlich daher die Anschauung vertreten, dass „klassischer Liberalismus von Links bis Rechts geht und vor Allem Direkt Demokratisch ist“, so wollen wir dennoch darauf hinweisen das die Österreichischen Obdachlosen keine Lobby besitzen.

Es also in der Politik keine Vertretung für sie gibt.

Und das es SPÖ Politikern wie Michael Häupl überhaupt kein Problem zu sein scheint,  sich in Traiskirchen hinzustellen und zu meinen, dass es menschenunwürdig wäre, dass Flüchtlinge auf dem Boden schlafen, während dem man in der GRUFT Jahre lang auf dem Boden schlafen durfte.

.) Der Standard: uFischer, Faymann, Mitterlehner und Mikl-Leitner in Traiskirchen: Lage laut Kanzler „humanitär nicht tragbar“

Man Obdachlosen sogar die Schlafsäcke wegnimmt, wenn sie im Freien übernachten um sie aus dem Stadtpark zu vertreiben.

.) Der Standard: Polizei vertreibt Obdachlose aus dem Wiener Stadtpark

Es kein Problem zu sein scheint, dass man Obdachlosen, denen Zähne in der Front Partie fehlen von manchen AMS Mitarbeitern/innen mitteilt, dass sie unvermittelbar wären und daher, da der Nachweis wegen Arbeitswilligkeit fehlt, auch die Mindestsicherung entzieht.,

Während dem man von Zuwanderern keinen Nachweis auf Arbeitswilligkeit verlangt. Wie auch, das Arbeiten ist ja ganz gegen Artikel 23 der allgemeinen Menschenrechtscharta untersagt.

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)

Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Oder aber, wenn wir Christlich Liberalen der MA 65 erklären, dass wir einen Berufsintegrationscenter für Obdachlose bräuchten, um eine vollkommene Scheiterkultur zu schaffen, dann als Antwort erhalten, dass es eben in Wien keine Berufsintegration für Obdachlose geben würde und man auch keine schaffen kann.

Zurück ins Leben: Ein offener Brief an Maria Vassilakou Veröffentlicht am 15. März 2017 von Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

Und daher erscheint es uns deutlich weniger wesentlich, wie viele Prozent wir bei den NR Wahlen erreichen, als das der Politik bewusst wird:

Die österreichischen Obdachlosen haben eine Lobby.

Um dies aber zu erreichen, brauchen wir ab dem 17.7. Eure Unterstützung, oder vielmehr eure Unterstützungserklärungen um zur NR Wahl mit anzutreten.

Um uns nicht nur für die Obdachlosen, sondern auch für

.) die 2.100.000 Menschen an der Armutsgrenze,
.) die 438.000 Arbeitslosen, denen man häufig noch nicht einmal mehr Jobangebote machen kann, weil sie bereits über 50 sind

und

.) die Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können,

einzusetzen.

Denn ob es in der Zukunft eine Interessenvertretung für diese Menschen gibt, dass entscheidet Ihr.

Seid Ihr mit dabei?

Übrigens: Weil mich Menschen immer wieder fragen, ob ich überhaupt weiss, worüber ich rede, wenn ich von Obdachlosen rede. JA, denn ich war selbst von 2001 bis 2005 obdachlos.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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