Sarajevo 1992 – Wir Kinder brauchen Eure Hilfe

Sajrevo 1992

Erstaunlich eigentlich, liebe Freunde, für was man auf dieser Welt alles Vorwürfe bekommen kann. Da lese ich zum Beispiel am heutigen Tag im Facebook, was ich denn nicht für ein schrecklicher „GutMensch“ wäre. Weil ich 1992, auf dem Weg nach Sarejovo, auf der Höhe von Kiseljak, dort also, wo die Snipper Avenue begann umgekehrt bin. Das Problem lieber von Österreich aus in Angriff nahm.

Wikipedia: Kiseljak

Einmal abgesehen davon, dass ich die Bezeichnung „GutMensch“ für sehr ungeeignet erachte:

Lk 18,19
Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.

Es fehlten also tatsächlich 35 Kilometer. Also eine Entfernung von Wien nach Baden.

35 Kilometer auf denen einem schon die Flüchtlinge entgegenkamen. Man bereits teilweise erlebte, dass geschossen wurde. Die Häuser brandten.

Also nahe genug um mitzubekommen, was wirklich geschah.

Wie schrecklich ich also wäre, weil ich nach Wien zurückkehrte.

Weil ich mir dachte:

Für das, was nun weiter kommt, da fehlt Dir die Ausbildung. Du warst ja nur Systemerhalter. Schuster bleib bei Deinem Leisten.

Nach Wien zurückkehrte. Um von dort aus das Projekt „Sarajevo 1992 – Wir Kinder brauchen Eure Hilfe“ gemeinsam mit Erich Gläser vom Diakonischen Werk aufzuziehen.

Ich wäre doch ein grosser Lügner, weil ich erzählen würde, ich hätte in Sarejvo geholfen.

Stimmt:

Das waren letztlich nur unsere Hilfsmannschaften.

Kiseljak 1992

Weil ich mich zugebener Massen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, nicht freiwillig in Gefahr begebe. Da muss man Etwas davon verstehen.

Daher überliessen wir diese Aufgabe lieber ehemaligen Soldaten und Kriegsreportern. Menschen eben, die wissen, wie man sich möglichst gefahrlos in Kriegsgebieten bewegt.

Das aber, was die Menschen, die uns solche Vorwürfe machen dann letztlich seltener erwähnen, ist das sie für die Kinder in Sarjevo überhaupt nichts getan haben.

Sich auch nicht entschlossen, zu versuchen nach Sarejevo zu reisen, um sich die Situation dort vor Ort anzuschauen.

Sondern ganz einfach nur die kritisieren, die es versucht haben.

Menschen, die eben umkehrten in dem Wissen:

Da kann ich mit meinen Fähigkeiten besser helfen.

Den Rest lieber Menschen wie Sadala und dem World peace relief team überliessen.

Mit der christlichen Popmusik Formation „Leben & Liebe“ lieber Benefizkonzerte in evangelischen Gemeinden gaben.

Und damit den Kindern von Aussen halfen.

Ich glaube, dass ist der Grund warum man uns sogenannte „FriedensAktivisten“, wo immer es möglich ist, am Liebsten beschiesst.

Mt. 5,9
Selig sind die Friedenstifter, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Es lenkt doch so schön davon ab, dass der, der mit Dreck schmeisst, ausser mit Dreck zu schmeissen eigentlich sich für die Gesellschaft noch nicht einmal eingesetzt hat.

Oder?

Zu viele Flüchtlinge?

Übrigens: Wer meint, dass in Europa zu viele Flüchtlinge unterwegs sind, der sollte beginnen am Ort des Geschehens  zu helfen.

Der erste Schritt zum Stoppen von Flüchtlingsströmen ist, den Menschen vor Ort klar zu machen:

Ihr seid nicht alleine!

Übrigens, für diejenigen, die sich fragen, woher ich weiss, was nach Kiseljak kam: Von meinem Bruder Ingmar. Der hat es sich ja bei einer weiteren Fahrt von Lifelove doch nicht nehmen lassen, dann bis nach Sarajevo mitzufahren.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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