Die SPÖ stellt Forderungen?

Eigentlich finde ich es immer noch lustig, liebe Freunde, wenn man in den Medien liest, dass sich die SPÖ überlegt mit wem sie koalieren könnte und mit wem nicht, wenn es aber möglich wäre, es am Liebsten vermeiden möchte, dies mit der Strache FPÖ zu tun. Da bedarf es erst einer internen Abstimmung.

Ganz sicher ausschliessen will man nur, einen weiteren Versuch mit der ÖVP zu wagen, weil man, seitdem man zusammenarbeitet, oder sollte man sagen doch eher gegeneinander und vor Allem gegen das Volk, sich im freien Fall befindet. Ein Grund, warum die Liste Sebastian Kurz derzeit gerade vollkommen neu aufstellt.

Der Vorschlag nämlich, den Bundeskanzler Christian Kern immer wieder dem österreichischen Volk unterbreitet, eine Dreierkoalition aus SPÖ, GRUENEN und NEOS, kommt, wie man aus einer Research Affairs Umfrage vom 3.6.2017 sieht, gerade einmal auf  37 Prozent.

Und ich glaube noch nicht einmal, dass man, sollte Bundespräsident Alexander van der Bellen versuchen dieser Koalition einen Regierungsbildungsauftrag zu geben, überhaupt von einer Minderheitsregierung sprechen könnte.

Der Bonus „Van der Bellen“ für die GRUENEN, vergleichbar mit dem Bonus „Schultz“ der SPD in Deutschland, sollte es in beiden Fällen je einen gegeben haben, ist längst pase.

Die NEOS scheinen es wieder zu schaffen. Sich auf Nationalratskurs zu befinden. Und: Sollte nichts Schlimmeres passieren, die magische 4 Prozent Marke auch übersteigen.

Das Team Stronach, ob dieses überhaupt noch existiert ist aus den Umfragen leider nicht mehr zu entnehmen, scheint jedenfalls die nächste Legislaturperiode nicht zu erleben.

Gleichgültig, ob es sich jetzt Team Lugar, Team Österreich, Team 69 oder wie auch immer nennen mag. Es ist offensichtlich in Umfragen nicht mehr vorhanden.

Die sicherste Variante für eine Regierung also, eine die ja von uns Christlich Liberalen immer wieder propagiert wird, etwas das man uns, weil wir als Nenning GRUENE ja links zu agieren hätten,  übel nimmt, wird wohl eine Zusammenarbeit aus der Liste Sebastian Kurz und FPÖ werden.

Man kann durchaus links sein und dennoch nicht unrealistisch.

Eine Koalitionsmöglichkeit die gemeinsam über 60 Prozent verfügt.

Nicht so fair wäre eine bisher von der SPÖ sowieso immer wieder ausgeschlossene Koalition aus FPÖ und SPÖ, wobei es wieder einmal bedeuten würde, dass wohl der Drittplatzierte den Kanzler stellen würde.

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die SPÖ eine Kanzler HC Strache kürt.

Eine Neuauflage von ÖVP-SPÖ unter einem Kanzler Sebastian Kurz wäre, so haben dies die letzten Jahre gezeigt, auf Dauer wohl der Tod beider Mannschaften.

Seitdem diese nämlich angeblich gemeinsam eine Regierung bilden, befinden sich beide Parteien im freien Fall. Zugegeben: Deutlich stärker merkbar an der SPÖ.

Sollten also die Christlich Liberalen den Einzug mit einem Grundmandat in Wien schaffen, so wäre es aus demokratischen Gründen bereits sinnvoll, eine Zusammenarbeit mit ÖVP-FPÖ ins Kalkül zu ziehen.

Allerdings die Gabe der Kritik hierbei nicht einzubüssen.

Damit es möglich wird, dass die Politiker/innen wieder einmal effizient für Österreich arbeiten.

Komisch also, dass man uns Nenning GRUENEN immer wieder nachsagt, wie wären inkonsequent.

Nein, nur demokratisch!

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.