Wahlkampf: Die Zeit der Strassenfeste hat begonnen

Die Zeit der Strassenfeste hat begonnen und jedesmal dann, wenn die Strassenfeste in den Wahljahren beginnen, liebe Freunde, dann stehen die einzelnen Parteien mit Luftballons, Feuerzeugen, Stofffiguren und vieles mehr parat um den Menschen zu zeigen, was sie nicht alles Schönes für sie haben. Luftballons, die wie die Wahlversprechen oder Seifenblasen später zerplatzen. Glasperlen.

Oder Kugelschreiber, damit man nicht mit Bleistiften in der Wahlzelle das Kreuz machen muss.

Die gute Wahl: Bleistift

Sprach es und verteilte, wie all die ANDEREN, Luftballons.

Da wird aber auch ganz ehrlich darauf verwiesen, so das neue Wahlplakat von HC Strache, dass er der Einzige wäre, der immer für die Menschen da wäre.

Alle Anderen kämen nur in der Wahlzeit.

Da würden sie klüger werden.

Und ich denk mir:

Wohl auch nicht. Denn: Sonst wären sie ja nach der nächsten Wahl soweit, immer für die Menschen da zu sein.

Bereit, den für mich zu Pfingsten wesentlichen Bibelspruch zu befolgen:

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Etwas, worüber man sich in der Politik Österreichs ja momentan lustig macht. Das ich noch auf die Stimme Gottes höre.

Wenn es nach mir gehen würde, dann bekämen die Menschen nicht Luftballons, Feuerzeuge oder Stofffiguren, Dinge eben, mit denen man physisch nicht viel oder gar nichts anfangen kann, sondern Lösungen.

Mt 7,20
Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Das dürfte auch der Grund sein, warum wir Christlich Liberalen uns denken: Pfeiff drauf.

Wir brauchen keine Stoffbären, Kugelschreiber, Feuerzeuge oder Luftballons!

Wir machen lieber weiter mit unserer aktiven Arbeit.

Ergänzen die Petition für die „Rettung des 58ers“ in Wien, wo ja DIESESMAL unser Schwerpunkt liegt und schauen, dass wir den Menschen eine unserer Meinung nach notwendige Strassenbahn retten.

Nicht nur für die Wiener,  sondern weil die Linie vom Westbahnhof nach Hietzing, also Schönbrunn führt, auch für den Fremdenverkehr.

Reichen nächste Woche noch einmal mit >500 die notwendige Anzahl an Unterstützungserklärungen für die Behandlung im Petitionsausschuss ein.

Machen die Menschen auf dem Strassenfesten lieber auf die Situation der

.) 2.100.000 Menschen an der Armutsgrenze,
.) 438.000 Arbeitslose und
.) Klein- und Mittelunternehmer aufmerksam, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können.

Setzen uns auch jetzt im Wahlkampf weiter aktiv für den Menschen ein.


Und fordern:

Soziale Gerechtigkeit.

Lustig übrigens, dass es den Personen, welche wir auf dem Strassenfest in Simmering treffen, offensichtlich ebenso gleichgültig zu sein scheint, von welcher Partei sie ihre Luftballons bekommen.

Denn: Wie das Bild zeigt, bilden sie bunte Sträusse.

Da wir keine Partei bevorzugt.

Keine besser oder schlechter behandelt. Sondern die Menschen behandeln alle Parteien gleich.

Nur die Parteien an sich, die behandeln sich auch in den Wahlzeiten schlecht.

Und wie das Bild zeigt, kann man keine Preferenz für eine zukünftige Regierung bei den Menschen erkennen.

Nun, ja. Die Strassenfeste haben begonnen.

Und damit wieder hohe Ausgaben für die Werbemittelindustrie, anstatt für die Menschen an der Armutsgrenze.

Denn: Es ist Wahlkampf.

Ein Wahlkampf der so HC Strache alle 5 Jahre zeigt, dass die Parteien noch existieren.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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2 Antworten zu Wahlkampf: Die Zeit der Strassenfeste hat begonnen

  1. Frank Poschau schreibt:

    Wahlen

    Wir wollen für Euch das Beste,
    was seit Jahren nicht geklappt,
    wir feiern uns, feiern Feste,
    ihr wie immer in die Falle tappt.

    Bunte Luftballons, Versprechen,
    unsere Medien setzen in Szene,
    Parteien aufpoliert, erbrechen,
    Parolen – heute Euch alles gebe.

    Ihr lasst Euch schwängern,
    bezahlt unser Gewäsch,
    Ihr werdet Euer Leid verlängern,
    nicht vereinigt, Euer Pech.

    Werde ich nicht gleich Kanzler,
    gehe ich in die Opposition,
    verkaufe aus zweiter Reihe Panzer,
    schimpfend, die anderen zum Clown.

    Schuld sind immer andere,
    ein Spiel, Mehrparteiensystem,
    für Euch am Abgrund wandere,
    wir auf Euch herabsehen.

    Ach immer diese Wahlen,
    50 Prozent halten schon den Mund,
    wir ihnen die Würde stahlen,
    geben ihnen zu fressen jeden Schund.

    Ein sattes Volk rebelliert nicht,
    Leid der anderen, ducken sie ab,
    Abweichler, ihm das Genick bricht,
    notfalls werden die in Brüssel satt.

    Politiker sein ist schwer,
    zum Glück sind wir uns einig,
    Volk kommt nie einig daher,
    werden wir fürs Tun nie gesteinigt.

    Volksdichter
    Frank Poschau

  2. Sabine Bätz schreibt:

    Strassenfeste, Kirchweih, Veranstaltungen – wenn die überhaupt noch stattfinden – diese Invasorenflut vermasselt uns unsere gesamte Kultur ….der einzige Lichtblick – dann können uns die „etablierten“ geistigen Tiefflieger auch nicht mit ihren Werbegeschenken BEREICHERN….http://www.sueddeutsche.de/bayern/oberfranken-sandkerwa-eines-der-groessten-volksfeste-bayerns-endgueltig-abgesagt-1.3520022

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