Pfingsten heisst Aufbruch

Zweiundvierzig Tage ist es her, liebe Freunde seit dem die Jünger an der Öffentlichkeit waren und Jesus ist inzwischen in den Himmel aufgefahren. Die Jünger haben zwar die Auferstehung mit erlebt, ziehen sich aber, weil sie wissen, dass die Pharisäer nach ihnen suchen in die Häuser zurück. 42 Tage, bis schliesslich der Heilige Geist, der Begleiter wie eine Taube auf sie herabkommt.

Sie plötzlich in die Öffentlichkeit treten und sich trauen über die goldene Regel, das „Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst“ zu reden.

Über die Errichtung des Reiches Gottes zu reden, welches mit Jesus begann.

Und über ihre Beziehung, ihren Nahekontakt, mit Gott zu reden.

Sie den Reichen mitzuteilen, dass ein „Kamel leichter durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Himmelreich“ passen würde und das man das was man den geringsten aller Brüder getan hat, auch Jesus getan hat.

Während dem man, wenn man den Nächsten nicht hilft, es auch Jesus nicht tun würde.

Man die Anhänger Jesu an ihren Taten, ihren Früchten, erkennen würde.

Und sie beginnen das Vater unser, das „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf der Erde“ auf der Erde umzusetzen. Eben zu den Menschen zu gehen.

Heute zu Tage da leben wir in einer Zeit, in welcher Menschen, die mit Gott reden können als verrückt, weil Menschen, die ganz gegen die Wissenschaft, siehe den Gottesbeweis des Astrophysikers Stephan Hawkings, ganz ohne Beweis den Menschen einreden, dass es keinen Gott geben könnte.

Und weil es keinen Gott gibt, deswegen kann Jesus eigentlich nur ein Spinner gewesen sein.

Braucht man den geringsten aller Brüder/oder Schwestern nicht zu helfen, weil dies ja dann vollkommen sinnlos wäre. Oder?

Geht es in der Politik, der angeblichen Vertretung der Menschen, oder auch der Errichtung des Reiches Gottes nur noch darum, dass sich Politiker/innen selbst berreichern.

Nur noch darum auf sich selber zu schauen.

Und damit die Menschen gar nicht erst auf die Idee kommen, dass dies ja auch ganz anders sein könnte, nein sein sollte, daher werden Kreuze aus den Schulklassen entfernt, darf der Nikolaus nicht mehr in den Kindergarten und wird der Adventkranz verboten.

Darf man Weihnachtsmärkte nicht mehr Weihnachtsmärkte nennen.

Und wo man noch alles versucht, die Erinnerungsstücke an die Nächstenliebe, also das Miteinander in der Gesellschaft auszumerzen.

Denn: Gebe es das Miteinander, so gebe es keine Krisen und nun ja, an den Krisen lässt es sich eben am Besten verdienen. Du kannst eben nur einem Herrn dienen, Gott oder der Mammon.
Und weil es politische Bewegungen, so wie die Christlich Liberalen, gibt, die den Menschen erklären, dass das Miteinander eigentlich die Welt besser verwalten würde, als das Gegeneinander, so muss man diese Bewegungen mit allen Mitteln bekämpfen.

Sie möglichst klein halten, damit letztlich nicht Gutes passiert.

Pfingsten heisst Aufbruch. Damals so wie heute. Heisst einfach zur Wahrheit zu stehen.

Wieder einmal offen zu bekennen: Diese Welt hätte das Reich Gottes werden sollen.

Hier hätte die Botschaft „Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst“ gelten sollen.

Zur Kenntnis zu nehmen, dass man eben mit den verschiedensten Vorwürfen verfolgt wird, wenn man versucht für die Gesellschaft da zu sein.

Nicht nur auf sich selber schaut. Sondern eben für alle da ist.

Und wir sollten uns trauen, dennoch zu gehen.

Glaubt Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Pfingsten heisst Aufbruch

  1. Frank Poschau schreibt:

    Pfingstfest

    Welche Sprache ist dir eigen,
    Liebe ist uns allen geben,
    verstehend nicht die Deinen,
    am Kreuz ist kein Segen.

    Halt, Geborgenheit, Vertrauen
    spricht man nicht mit Gewalt,
    Gemeinsam ein Haus bauen,
    keine Übermacht in Gestalt.

    Eine gemeinsame Sprache
    setzt den Augenkontakt voraus,
    sonst liegst du in deiner Lache,
    wenn du ihnen blind vertraust.

    Die Fügung nicht verstanden,
    Pfingsten heut frei zum Grillen,
    unselig auf Inseln stranden,
    Mütter das Kind nicht stillen.

    Sprachen sind ihnen fremder,
    wenn es um ihr Wohl geht,
    was ist der Tod anderer Länder,
    sich zum Himmel erhebt.

    Weinen, knurrender Magen
    klingt überall gleich – auch lachen,
    Pfingsten wollte uns was sagen,
    Glaube – allen lebenswert machen.

    Volksdichter
    Frank Poschau

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