Was man über Berufsintegration wissen sollte

Im Jahr 1964 initierte Präsident Lyndon Baines Johnson zur Beseitigung der Armut und der sozialen Ungerechtigkeit eine Unterstützung für die Menschen an der Armutsgrenze, die mit „The Great Society“ bezeichnet wurde.

Anstatt aber zum Segen zu werden, wurde es letztlich zum Fluch für diejenigen, die damit in Berührung kamen.

Die Geburtenrate in afro-amerikanischen Familien ist dadurch in die Höhe gegangen und viele Gelehrte behaupten, dass die schwarzen Mütter eigentlich mit der Regierung verheiratet wären.

Studien haben festgestellt, dass die Armutsquote seit 1964 praktisch genau gleich gebliebe ist, auch wenn von Seiten der Regierung Milliarden gegen die Armut ausgegeben wurden.

Die Initiative LBJ hat stattdessen eine verherrende Auswirkung auf die schwarze Bevölkerung gehabt.

Diejenigen, die Verbrechen begehen haben auch das „The Great Society“ Projekt abgelehnt.

Und Bob Cole, der Leiter des ReBuild Centers in Indianopolis hat mitgeholfen, dass dies die Gesellschaft auch erfährt.

Im Jahr 2004 begann er mit den Ex-Straftätern zu arbeiten, die aus den Gefängnissen nach Hause kamen.

5 Jahre später begann er seine Non-Profit Organisation „Rebuild“.

Bob schlug vor den Horizont zu erweitern und Menschen zu helfen, nicht Tätern zu helfen, sondern zukünftige Opfer zu verhindern.

Den zukünftigen Opfern zu helfen, in dem er die Ex-Sträflinge als normalen Teil der Gesellschaft betrachtete, aber wusste: Wenn es schief geht, so müssen sie zurück ins Gefängnis.

Bob erzählte uns eine Geschichte, als er einmal in einer Krankepflegeschule eine junge Dame traf, die werden ihres Trainings einen Patienten hob und sich dabei verletzte.

Ein Arzt gab ihr hierauf ein Schmerzmittel, auf welches sie süchtig wurde.

Sie stahl Medikamente aus dem Wagen, mit dem sie eigentlich hätte Patienten versorgen sollen.

Als man sie erwischte, wurde sie ein Jahr lang eingesperrt und bekam in der Folge Bewährung.

Zusätzlich musste sie auf eine Drogenmissbrauchsklasse, und einen Drogenentzug durchführen, bemühte sich aber ihre Ausbildung als Pflegerin weiter fortzusetzen.

Hatte aber immer wieder Angst, rückfällig zu werden.

Bob teilte ihr mit, dass dies nie passieren würde.

Und die junge Dame war letztlich in der Lage ihr Studium abzuschliessen.

Und weil ihr Bob gesagt hatte, dass ein Rückfall niemals passieren würde, blieb sie auch standhaft.

Bob erzählte uns noch: „Als ich mich entschloss, auch ehemalige Straftäter als normale Bürger der Gesellschaft zu betrachten, viel überraschender Weise in meiner Umgebung die Kriminalitätsrate.

Und ein kluger Unternehmer gab mir ein Motto, welches mein Leben vollkommen veränderte.

Er meinte: Die Unterstützung bei der Wiedereingliederung von Menschen in das Berufsleben ist eine Tätigkeit, die eine Schildkröte verrichten könnte. Die Herausforderung ist nur: Den richtigen Job, für den Rehablitierten zu finden.“

Er hatte Recht und ich habe dabei gelernt, dass man bei der Rehabilitation nicht gleich den ersten Job als die optimale Lösung betrachten soll.

Und so ist es zu meinem Schicksal geworden, Einzelpersonen den Weg zurück zur Arbeit zu zeigen.

Einen Weg, den wir gemeinsam geniesen, weil man anfangs niemals weiss, wohin es letztlich eigentlich den Rehabilitierten treibt.

Greg Allen, der Autor dieses Artikels kann bei www.builderofthespirit.org erreicht werden oder man findet ihn auch auf @GregAllencolumn auf Twitter.

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.