GRUENE vs. Christlich Liberale: Unterschiedlicher können GRUENE nicht sein

Nachdem mich immer wieder Menschen fragen, liebe Freunde, wieso wir uns eigentlich als GRUENE betrachten und ich erst wieder gestern erklären musste „Die GRUENEN in den Anfangstagen, damals in Hainburg, als sie von Freda Meissner-Blau, DDr. Günther Nenning und Consul Karl Mani Winter gegründet wurden, waren ganz anders als heute“, möchte ich noch einmal auf das Thema GRUENE und Christlich Liberale, die Nenning GRUENEN, eingehen.

Geschichte

Grundsätzlich ist es ja so, dass sich die GRUENE Alternative, diejenigen also, die sich als Alternative zu der damals bereits bestehenden GRUENEN Partei gründeten, die heutigen GRUENEN, sich den Namen GRUENE irgendwann haben schützen lassen. So das sich die ursprünglichen GRUENEN heute nicht mehr als GRUENE bezeichnen können. 

Ist vom Gesetzgeber untersagt. Macht nichts. Heissen wir halt Christlich Liberale.

Wir umschreiben das Wort GRUENE eben, so wie es DDr. Günther Nenning wahrscheinlich getan hätte mit Christlich Liberale – Österreichs rot-grüne Volkspartei und werden damit seiner Einstellung „Ich bin rot-grün und leichschwarz“ gerecht.

Aber kommen wir auf Unterschiede zu sprechen:

Während dem sich nämlich die sogenannten GRUENEN immer weiter zu einer hierarchischen Partei entwickelten, so das letztlich Flora Petrik mit ihren Jungen GRUENEN einen Ausschluss anstatt eines Round Table Gesprächs vorfand, haben wir Christlich Liberalen uns entschlossen, bei der Basis/Direkten Demokratie zu bleiben.

Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung.

Ein alter Spruch aus der Anfangszeit.

Es haben sich aber noch einige andere Punkte geändert:

.) Feminismus:

Während dem heute zu Tage das Wort Feminismus bei den GRUENEN nur noch bedeutet, dass das was die Frauen in der Partei sagen gut, das was die Männer sagen aber nur schlecht sein kann, so war der Feminismus der Anfangszeit an den Menschenrechten orientiert.

Wurden Mann und Frau als Menschen und daher als gleichwertig betrachtet. Man setzte sich für die Chancengleichheit von Mann und Frau ein.

Und:

.) Patriotismus:

DDr. Günther Nenning ist mit seinem FORVM Magazin letztlich in Schieflage geraten, weil er sich, damals noch vollkommen ungewohnt, traute, die EU mit dem Neuaufbau des Grossdeutschen Reiches zu vergleichen.

Brachte hierauf nur noch ein FORVM heraus: Das Exilforum.

Es wäre daher DDr. Günther Nenning nicht im Traum eingefallen, einen EU Staat, so wie dies Bundespräsident Dr. Alexander van der Bellen heute zum Teil tut,  in Betracht zu ziehen.

Überlegen müsste man, ob sich DDr. Günther Nenning, stände er vor der heutigen EU, sich  eher in Richtung EU-Austritt orientieren würde oder der EU aus Gründen der Menschenliebe eine Chance geben.

Wenn auch in vollkommen veränderter Form.

Wir Christlich Liberalen bevorzugen die zweite Möglichkeit:

Umbau Europa

Unsere Ansicht: Umgestaltung der EU auf eine Basis/Direkt Demokratische Union, sprich ein Christlich Liberales Schweizer Modell.

26 gleichstarke Staaten. Und Abbau der EU Gremien. Es müsste ja reichen, wenn sich die jeweiligen Ebenen der einzelnen Staaten zu Tagungen treffen um die Entwicklung abzugleichen.

Wofür bedarf es dabei eines Rates oder einer Kommission? Die EU Verfassung wurde ja in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt. Es kann also kein EU Staat werden.

Die Christlich Liberalen wären für ein Europaparlament, in welchen Tagungen der Präsidenten, Kanzler, Aussenminister, Innenminister, etc. der einzelnen Mitgliedsstaaten stattfinden um über die weitere Entwicklung der EU zu diskutieren. Ohne jeglicher Hierarchie. Kostensparend und Entwicklung tauglich.

Ein System kostensparend umzubauen, bei welchem heute zu Tage bereits die Verwaltung Milliarden verschlingt. Quasi eine europäische UNO.

Es wundert uns aber auch nicht, dass Inge Rauscher, die ehemalige Obfrau Stv. Der Vereinigten GRUENEN Österreichs ein EU-Austrittsvolksbegehren in die Welt gerufen hat.

Was GRUENE und Christlich Liberale verbindet

Es gibt aber auch eine ganze Reihe Gemeinsamkeiten zwischen den GRUENEN und den Christlich Liberalen:

Im Bezug auf die Themen Umweltschutz und Gesundheit zum Beispiel.

Da sind beide Organisationen der Meinung, dass man TTIP, CETA, EURATOM und Genmanipulation an sich ablehnen sollte.

Wir Christlich Liberalen verstehen dabei nur nicht ganz, was die GRUENEN hierzu tun bzw. nicht tun.

Wie kann ich zum Beispiel EURATOM ablehnen, einem EU-Staat, getragen durch die EURATOM aber zustimmen wollen?

Wie gegen Genmanipulation sein, aber so wie Dr. Alexander van der Bellen im gleichen Atemzug CETA zustimmen?

Und weil wir dies nicht verstehen, deswegen bleiben wir gegenüber der EU, aber auch Gegenüber den GRUENEN skeptisch.

Wir wollen ein gemeinsames Europa. Aber vollkommen anders.

Lehnen systematisch Atomkraft ab. Also auch die Ausbildung zum Atomphysiker. Warum sollten wir in Österreich bewusst Arbeitslose ausbilden?

Und gehen daher am:

Wann: 1.6.2017, 15 Uhr
Wo: Ecke Maria Hilferstrasse/Naubaugasse (Wien)
Was: Atomkraft? Nein, Danke -Friedensdemo.

auf die Strasse.

Denn: Umweltschutz sollte konsequent sein.

Stärkung der Direkten Demokratie

Wundern uns darüber, dass von Seiten der GRUENEN im Parlament niemand aufgestanden ist, als zahlreiche Volksbegehren wie Bildung, EU-Austritt oder aber auch jetzt CETA das Parlament passierten und einmal auf den Tisch gehaut hätte. Um mitzuteilen:

Hey, Freunde. Ich hab was in der Verfassung gefunden. Da Artikel 1: Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus.

Wurde wohl aus der Anfangszeit der GRUENEN her vergessen!

Verwunderlich, wenn man Österreich in einem EU Staat auflösen möchte.

Vorwürfe an die Christlich Liberalen

Der Vorwurf aber der heutigen GRUENEN an die Christlich Liberalen, wir wären inzwischen blau geworden, ist leicht entkräftet:

Wir basieren immer noch auf den 3 Grundsäulen DDr. Günther Nennings:

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz
.) Menschenrechte

Wir sind also ganz einfach grün geblieben.

Haben es nur durch die ebenfalls im Sinne DDr. Günther Nennings befindliche goldende Regel ergänzt:

Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst

DDr. Günther Nenning war bekannterweise praktizierender Christ!

Etwas, dass ihm wahrscheinlich das Leben bei den heutigen GRUENEN wiederum erschweren würde.

Und diejenigen, die uns nachsagen, die Christlich Liberalen wären eine Volkspartei?

Stimmt, im ursprünglichen Sinn Pillersdorfs.

Ja, auch wir glauben daran, dass der Kaiser, gleichgültig wieviele es zur Zeit geben mag, mit dem Volk regieren sollte.

Sind daher für Volksentscheide. So wie zur Zeit Bruno Kreiskys. Und Zwentendorf.

Übrigens der letzte Volksentscheid Österreichs.

Leider!

Übrigens: Wer am heutigen Tag einen Artikel über den Anschlag in Manchester erwartet hatte, vielmals um Entschuldigung. Aber: Auch uns tun die Angehörigen leid und wir sagen herzliches Beileid, wollen aber die Terrororganisation „Islamischer Staat“ nicht mit weiterer Presseberichterstattung unterstützen.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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