Lunacec will „Erfolgskurs Glawischnigs“ fortsetzen

Peitl auch.

Eigentlich hat es mich ja nicht besonders gewundert, liebe Freunde, als ich vorgestern erfuhr, dass Eva Glawischnig zurückgetreten ist, weil ich mir dachte:

Stimmt schon.

Was die Eva Glawischnig aus den GRUENEN gemacht hat, hat nicht mehr viel mit der ursprünglichen Aufstellung der GRUENEN zu Zeiten DDr. Günther Nennings zu tun. Ist, da DDr. Günther Nenning gemeinsam mit Consul Karl Winter und Freda Meissner-Blau zu den Gründungsmitgliedern der GRUENEN gehörte, im ursprünglichen Sinn auch nicht GRUEN.

Mal schaun was jetzt kommt!

DDr. Günther Nenning hatte die Mannschaft ja auf drei Säulen aufgebaut:

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz
.) Menschrechte

Und DDr. Günther Nenning war Patriot. War leicht monarchistisch.

Wikipedia: Günther Nenning

DDr. Günther Nenning hatte die EU, als sie kam in seinem FORVM Magazin als Neuaufbau des Grossdeutschen Reiches bezeichnet. War also EU – Kritiker.

So würde meiner Meinung nach ein Programm nach Günther Nenning in der Jetztzeit aussehen

Und DDr. Günther Nenning war zum Zwecke des Schutzes der Natur bereit gewesen Hainburg zu besetzen. Heute wäre dies eben die Lobau.

Und DDr. Günther Nenning trat bewusst gegen EURATOM auf.

Alles Dinge, welche unter Eva Glawischnig letztlich verloren gegangen sind.

Ich war also tatsächlich gespannt, was weiter kommt.

Denn, weil die GRUENEN immer mehr ihre ursprünglichen Säulen verlassen haben, wandern die Menschen die ursprünglich für GRUEN gewesen waren, eben in der Folge zur „Liste Sebastian Kurz“ oder aber der FPÖ, machmal auch zurück zur SPÖ ab.

Die GRUENEN haben sich für sie zu sehr verändert.

Und die Veränderung geht so weit, dass man Flora Petrik im Falle einer leisen Kritik, dass die Säule Basis/Direkte Demokratie nicht mehr vorhanden sei, hierarchisch hinausschmeisst.

Damit beweist: Die GRUENEN haben die Basisdemokratie verloren. Es gibt keine Roundtable-Gespräche mehr.

Man konnte also nur gespannt sein.

Ob es nun nach Eva Glawischnig, die meiner Meinung nach die GRUENEN eigentlich ab- und nicht aufgebaut hat, zu einer grossen Kursveränderung kommen würde.

Keine Sorge. Da schaue ich heute Morgen in die KRONEN Zeitung und was lese ich:

KRONE: Lunacek will Glawischnigs Politik weiterführen

Wir können also mit den Christlich Liberalen – der rot-grünen Volkspartei seelenruhig weiter den Nenning Kurs halten. Die Ursprungsgrünen vertreten.

Denn: Es geht bei den GRUENEN offensichtlich genauso weiter wie bisher.

Weiter hierarchisch. Weiter globalisierend. Weiter nicht auf den Menschen schauend.

Und vor Allem: Bestimmt nicht basisdemokratisch!

Und Umweltschutz? So wie bisher wahrscheinlich grüne Radwege anstatt einem Kampf gegen EURATOM.

Genmanipulation durch TTIP oder CETA.

Man wird daher wahrscheinlich in Wien auch in Zukunft Petitionen in zwei Kategorien einteilen:

.) Diejenigen, welche die MA 65 von Grund auf nicht zulässt, gleichgültig wie man dies begründet
.) Diejenigen, gegen die man sich dann im Petitionsausschuss ausspricht.

Und die GRUENEN bleiben weiter nicht GRUEN.

Oder?

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.