Warum der 58 bleiben sollte und was das mit der ÖBB Verbindungsbahn zu tun hat

Heute rief mich unser Präsident an und meinte: Bitte erklär uns mal, warum der 58er bleiben sollte.

Na gut, das ist ganz einfach erklärt:

In den kommenden 2 bis 3 Jahren wird die Verbindungsbahn im 13. Bezirk wie überall in Wien erhöht geführt. Damit entsteht dort, wo heute ein Bahnübergang ist eine tolle neue Unterführung. Gleichzeitig könnte man diese Erneuerung nützen und anstelle der Buslinien den 58er wieder verlängern und somit die Busse durch Straßenbahnen ersetzen.

Aber so weit denken so manche nicht.

Da wird nur kurzfristig gedacht.

Schade. So könnte dann die neue Führung der Linie 58 aussehen, wenn der Schranken ( siehe Pfeil) wegkommt.

Daher wäre jetzt eine Entfernung der Linie unsinnig, da nachher, bei den Umbauten der Vorortelinie jeder erklären wird:

Die Linie 10 ist jetzt schon so lange. Das machen wir nicht. Die würde dann vom 17. Bezirk bis Unter St. Veit führen.

Daher sind wir für eine zukünftige längerfristige Variante, aber nicht für so ein kurzfristige Lösung.

Siehe mögliche Verlängerung in den 13. Bezirk:

Ob dann der 58 noch weiter hinauf geführt werden könnte, müsste technisch geprüft werden.

Auf jeden Fall hätten die Bewohner der anderen Seite der Vorortelinie eine Straßenbahnverbidnung und nicht nur die Busverbindungen, die zwar zu der U 4 führen, aber eher seltener, eher im 10 Minutentakt, fahren.

Außerdem würde dann das Ziel, mehr Öffis für Wien besser erfüllt werden?

Haben wir nicht Recht?

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