Lebensversicherung oder politische Karriere? Oder: Kommt schwarz-blau?

Ganz ehrlich, Freunde, kaum ist es zu glauben, was man alles erfährt, wenn man in Wien viel mit den Menschen redet. Unterschriften für die „Rettung des 58ers“ sammelt. Eine Petition, für welche ich innerhalb von 2 Tagen 80 Zeichner gefunden habe. Über die Christlich Liberalen und Sebastian Kurz plaudere und über die Zukunft Österreichs.

Da zeigt mir zum Beispiel eine lebenserfahrene Dame, die ich aus der Politik kenne einen Ausdruck des Auszahlungsbescheids einer Lebensversicherung und fragt, was das heissen soll, dass man die Lebensversicherung nur dann ausbezahlt erhalten würde, wenn man keine expornierte politische Position in der Politik innehaben würde.

Ob es denn so gefährlich wäre, in der österreichischen Politik zu arbeiten. Und warum man dies auf einem Auszahlungsbescheid findet.

Und ich kann mir ein Schmunzeln kaum verkneiffen, als ich antworte:

Wenn die Politik in Österreich so weiter arbeiten würde wie bisher, dann vielleicht.

Denk mir in der Folge aber:

Wie dies wohl mit der österreichischen Bundesverfassung und Artikel 1 „Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus“ in Einklang zu bringen ist.

Wundere mich allerdings auch nicht, als mich kurz darauf jemand fragt, wie ich die politische Umfrage nach der Übernahme durch Sebastian Kurz betrachte?

Und: Was ich mir für den Oktober erwarte?

Und als ich darüber nachdenke, so wird mir klar, dass glaubt man den momentanen Informationen aus den Tageszeitungen eigentlich in Wahrheit der Wahlausgang so gut wie feststeht.

Und meine daher:

Wenn einem bewusst ist, dass Bundeskanzler Christian Kern mit 23 Prozent als Drittplatzierter nicht mehr mit Sebastian Kurz dem mit 35 Prozent Erstplatzierten zusammenarbeiten will, dann sind die Möglichkeiten schon sehr eingeschränkt.

KURIER: Keine Neuwahlen: Kern will ohne ÖVP weiterregieren

Auf Platz 2 kommt übrigens ja derzeit HC Strache mit seiner FPÖ mit 26 Prozent.

Der Drittplatzierte also meint mit dem Erstplatzierten nicht arbeiten zu wollen. Der Viertplatzierte, die GRUENEN mit 11 Prozent gehen sich in der Folge weder mit dem Erstplatzierten noch dem Zweitplatzierten aus.

Die NEOS müssen überhaupt bangen, noch einmal in den Nationalrat einzuziehen. Das Team Stronach ist so gut wie sicher draussen.

Die GRUENEN mit 11 Prozent auf Platz 4 weder mit dem Erst- noch mit dem Zweit- erst Recht aber nicht mit dem Drittplatzierten Koalition tauglich.

Es bleibt also rein rechnerisch schwarz-blau (Liste Kurz – FPÖ).

Oder es gebe noch die Möglichkeit einer FPÖ-SPÖ Regierung unter Kanzler HC Strache. Eine Koalition welcher die SPÖ mit Sicherheit nicht zustimmen wird.

Der Standard: Bundeskanzler Kern: FPÖ auf Bundesebene derzeit „kein Koalitionspartner“

Einer Regierung also unter Sebastian Kurz als Bundeskanzler, mit einem Vizekanzler der wahrscheinlich besser Norbert Hofer als HC Strache wäre, ist hoch wahrscheinlich.

Eine Vorstellung, die sich rein auf Basis der Umfragewerte klar ergibt.

Wenn man all die Punkte und Aussagen der Spitzenpolitiker mit berücksichtigt, die derzeit in Österreich getroffen werden.

Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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