Richtungswechsel in der ÖVP?

Eigentlich sollte man sich nunmehr, nachdem Reinhold Mitterlehner bei der ÖVP zurückgetreten ist, liebe Freunde fragen, in welcher Richtung die ÖVP nun weiterfahren wird.

Hält sie sich nämlich weiter auf dem Kurs den sie in den letzten Monaten mit Sebastian Kurz, Wolfgang Sobotka oder Reinhold Lopatka eingeschlagen hat, so kolidiert sie über kurz oder lang mit der FPÖ, da sich die Themen wie Flüchtlingsfrage, Islam oder auch Türkei immer häufiger überschneiden.

Dann sollte man sich fragen: Wer kann wirklich direkt gegen HC Strache bestehen?

Wer kann diesen Kurs nun am Besten fortsetzen:

.) Innenminister Wolfgang Sobotka:
Der durch seine harte Haltung gegenüber Flüchtlingen und im Bereich der Kopftuchfrage bekannt geworden ist
-) Heute: Kopftuch für Polizistinnen kommt für Sobotka „nicht in Frage“
-) KURIER: Gezerre um Flüchtlings-Umverteilung in Europa

.) Reinhold Lopatka:
Der durch seine Kontakte zur Pegida bekannt geworden ist
Der Standard: Lopatkas Sohn beteiligte sich an Identitären-Demo

oder doch der

.) von den meisten favorisierte Sebastian Kurz:
dem man zwar nachsagt, dass er die nächsten Nationalratswahlen gewinnen könnte, der aber die Flüchtlinge am Liebsten in Lagern auf griechischen Inseln sehen würde.
-) KURIER: Kurz für Auffanglager in Georgien und auf dem Westbalkan
-) Der Standard: Kurz für Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst

Alles miteinander durchaus rechte Postionen, welche denen der FPÖ eher gleichkommen.

Nicht zu vergessen der Skandal im Bezug auf Judenwitze im Zusammenhang mit der Aktionsgemeinschaft (AG) bei den ÖH Wahlen.
Die Presse: „Riesige Dummheit“: AG-Funktionäre verschicken Judenwitze

Standpunkte bei denen man sich fragen muss: Wer steht eigentlich weiter rechts? Die ÖVP oder die FPÖ?

Sollte man allerdings zum Beispiel durch Günther Platter, den Tiroler Landeshauptmann oder Andrä Rupprechter versuchen einen Kurswechsel zurück zur Mitte anzustreben, so muss man sich im Klaren sein, dass nächstes Jahr Nationalratswahlen sind.

Sollte sich fragen, ob das Volk so einen Kurswechsel verträgt.

Muss sich klar machen, dass inzwischen GRUEN Mannschaften wie die Nenning GRUENEN, das entstandene Loch geschlossen haben.

Man letztlich also nach dem neuerlichen Kurswechsel wohl mit der Glaubwürdigkeit ringt.

Man daher bei den NR-Wahlen nicht unbedingt mit grossen Erfolgen zu rechnen braucht.

Genau diese Frage nach der zukünftigen Richtung sollte sich die ÖVP aber stellen, wenn es am Sonntag um den neuen Obmann geht.

Die ÖVP steht also vor einer Richtungsweiche, welche über Erfolg- und Misserfolg für die Zukunft massgeblich sein könnte.

Unter Umständen eine Entscheidung für ganz Österreich.

Legt man die Weichen zu schwarz-blau oder lieber doch lieber wieder zu schwarz-rot, da wohl Bundeskanzler Christian Kern, welcher derzeit noch meint, die Bundesregierung fortsetzen zu können, dies wohl auch nur bis zu einer bestimmten Grenze tun kann, ohne hierbei wieder an Glaubwürdigkeit in seiner eigenen Partei zu verlieren.

Und so bleibt am heutigen Tag eine Frage: In welcher Richtung entwickelt sich die ÖVP?

Was meinen Sie?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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