Warum den öffentlichen Verkehr einschränken anstatt auszubauen?

Tja, in Wien scheint wieder mal so einiges verkehrt zu laufen. Auf der einen Seite hört man den Ruf nach mehr öffentlichen Verkehrsmitteln, will man Straßenbahn-linien verlängern, aber auf der anderen Seite eine zuverlässige Linie, die seit Jahren im Betrieb ist, einfach stillschweigend einstellen.

Hm, ganz zu schweigen von den folgenden Problemen, die sich automatisch ergeben werden.

Also was soll passieren: Die Linie 58, die seit den 50 er Jahren vom Westbahnhof nach Unter St. Veit  fährt, soll von der 60 er Linie ersetzt werden. Der 60 fährt dann von Rodaun bis zum Westbahnhof.

Und der Teil nach Unter St. Veit, soll die eh schon so lange geplante 10er  Linie übernehmen.

Also im Falle eines Unfalles auf der Strecke des 60ers im Bereich Hietzing, ist dann die Linie bis zum Westbahnhof gestoppt.

Ebenso ist da das gleiche Problem, wenn die 10er Linie durch parkende Autos im Bereich Linzer Straße und Ottakring, gestoppt wird.

Dann ist die Verbindung nach Unter St. Veit gestoppt.

Und außerdem bedenkt niemand, dass in Zukunft, die ÖBB die Verbindungsbahn als Schnellbahn ausbauen will und auf einer Trasse mit Unterführung in Unter St. Veit führen wird.

Dann könnte der 58 wie die alte Straßenbahn in den 50er Jahren wieder bis zum roten Berg verlängert werden.

Außerdem ist beim Westbahnhof am Abend kaum noch Platz in den Linien 52 und 58.

Dann muss man sozusagen eine unfreiwillige „Ehren Runde“ um die Endstation beim Westbahnhof fahren.

Also sozusagen in Richtung Westbahnhof, Endstation einsteigen, um dann bei der Ausfahrt in Richtung technisches Museum überhaupt in der, vor allem während der Woche, vollgestopften Straßenbahn einen Sitzplatz zu haben und nicht die ganze Zeit stehen zu müssen.

Bei einem Unfall in Hietzing, wäre beim Westbahnhof dann nur mehr die Line 52.

Das Chaos wäre perfekt.

Daher: Man könnte wie bei der Linie 30, 31, den 58 als verstärkende Linie zumindest unter der Woche ( siehe Linie 30  und 31 ) als Verstärkung führen, dann wäre das Sitzplatzangebot größer und das Ziel, dass schlussendlich mehr Wiener mit den Öffis fahren und nicht umgekehrt, wie es derzeit viele in unserem Bezirk planen, nämlich in Zukunft mit dem eigenen Auto die Wege zu machen.

Daher plädieren wir, dass die Linie 58 zumindest so lange bleibt, bis die ÖBB die Verbindungsbahn erhöht hat und dann kann immer noch die Verlängerung auf den roten Berg wieder durchgeführt werden.

In diesem Sinne wird unser Präsident in den nächsten Tagen Unterschriften sammeln.

Damit mit  dem 58 nicht das gleiche geschieht wie der 8er Linie.

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