Ein Bezirksrat für die Obdachlosen

Auch wenn es offensichtlich den meisten Menschen in unserem Land noch nicht wirklich klar geworden ist, liebe Freunde, warum wir Christlich Liberalen angefangen haben uns in die Politik einzumischen: Normalerweise heisst es ja bei uns Humanisten, man sollen uns ausser in Notfällen aus der Parteipolitik herraushalten.

Aber:

Weil wir keine einzige Partei in Österreich gefunden haben, für welche die Vertretung der österreichischen Obdachlosen und daher die allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 ein Anliegen gewesen wäre.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Obdachlose sind nur ein Sinnbild für die schwächsten Glieder der Gesellschaft. Gehören aber zweifelsfrei dazu.

Wir erleben mussten, dass man Berufsintegrationsmassnahmen für Obdachlose, sie wissen schon Artikel 23 der allgemeinen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen, jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit:

Artikel 23
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

von Seiten der SPÖ (Stadträtin Sonja Wehsely) auf 1530 Unterschriften für einen Back To Work-Berufsintegrationscenter für Obdachlose hinauf mit den Worten ablehnte:

Petition: Back To Work

Die Gemeinde hat kein Geld dafür. Wofür? Für die Einhaltung der Menschenrechte?

Während dem man von der Seite der GRUENEN, der MA 65, der Verkehrsabteilung Maria Vassilakous, auf weitere 800 Unterschriften für Zurück ins Leben – Berufsintegrationscenter für Obdachlose nur einfach meinte:

Wir haben in ganz Wien keine Berufsintegration für Obdachlose gefunden. Daher kann man keine machen.

Übersetzt: Weil die SPÖ die Menschenrechte nicht einhalten will, tuen wir dies auch nicht. Oder so ähnlich.

Ein offener Brief an Maria Vassilakou

Übrigens beide Male ohne das die anderen Partei im Rathausparlament, also die ÖVP, die FPÖ oder die NEOS dagegen protestierten.

Argumentation die man hierauf bekommt: Das sollen die Linken machen.

Was? Die Menschenrechte einhalten?

Ingesamt also über 2300 Unterschriften von mündigen Bürgern und Bürgerinnen der Gemeinde Wien, welche die Einhaltung der Menschenrechte forderten und hierbei von der Wiener Politik belächelt wurden.

Und daher haben sich die Christlich Liberalen – Die rot-grüne Volkspartei mit dem blauen Schlag dazu entschlossen:

Wir brauchen jemand in der österreichischen Politik, der sich für

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz
.) Menschenrechte

einsetzt.

Sicherlich ein harter aber wertvoller Kampf.

Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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