Retten Wien Wahlen das Nationalratsergebnis?

Gewundert hat es mich eigentlich schon, liebe Freunde, dass man anstatt der möglichen Ankündigung von Situation klärenden Neuwahlen in Wien auf Gemeinde- (Landes-) und Bezirksebene, denn der Streit zieht sich derzeit in der SPÖ durch alle Reihen, dann doch nur von äusserst schwachen Wahlergebnissen der derzeit agierenden Funktionäre zu hören bekam:

Das Einstimmigste vielleicht noch der Protest vor der Veranstaltung durch den VSStÖ, dem Verband Sozialistischer Studenten Österreichs der sich gegen den Bundeskanzler Christian Kern richtete.

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Gewundert, weil ja Michael Häupl in der Folge kein gutes Haar am GRUENEN Koalitionspartner liess. Eine Trennung also zweifelsfrei in der Luft liegt.

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Was allerdings mich wieder wenig wundert, da ja Maria Vassilakou den internationalen Ausrutscher betont IHRES Bundespräsidenten, Alexander van der Bellen, die Christlich Liberalen, Jungen GRUENEN und der VGÖ, die Vereinten GRUENEN Österreichs waren ja gegen dessen Nominierung, für durchaus lustig und erklärbar empfindet.

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Obwohl seit gestern ein weiterer Skandal im Bezug auf Bundespräsident Alexander van der Bellen mit mindestens ebenso einer Reichweite in der Luft liegt:

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Es wundert daher nicht, dass die einzigen beiden Parteien, die bei einer Sonntagsfrage für Wien derzeit zulegen, die FPÖ und die GRUENEN sind, wobei es ja gerade in Wien wie wir wissen, mehrere GRUEN Gruppierungen gibt.

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Unter anderem ja auch die Christlich Liberalen, so das man sich fragen sollte, wie viel Prozent vom eklatanten Unterschied zwischen Bund GRUENE 9 Prozent, in Wien aber 15, eigentlich auf die Nenning GRUENEN gehen?

Erstaunt war ich letztlich, dass man die Situation in Wien offensichtlich vor der Nationalratswahl gar nicht klären will.

Was selbst der KRONEN Zeitung eine Anfrage wert war:

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Ich allerdings die Meinung vertrete, dass personelle Konsequenzen auf Grund der ebenfalls schwachen Ergebnisse Stadtrats Ludwigs nicht viel bringen würden. Da bedarf es Neuwahlen.

Man kann also nur hoffen, dass ein erfolgreicher ÖBB-Manager wie Christian Kern die Zeichen der Zeit erkennt und ehebaldigst reagiert.

Seinerseits die Klärung der Situation fordert.

Denn: Das Einzige, was dieses verfahrene Feld ansonsten erreicht ist die Stärkung der FPÖ. Und das nicht nur im Bundesland Wien.

Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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