SPÖ: Entscheidungsparteitag in Wien

Beneiden tue ich den Genossen Michael Häupl am heutigen Entscheidungslandesparteitag in Wien nicht, liebe Freunde.

Denn bereits seit einigen Monaten tobt in Wien der Kampf um die Nachfolge des Landeshauptmanns.

Und sein Wiener Partner, die Rathaus GRUENEN, haben ihm vor wenigen Tagen mit der Entscheidung gegen den Bau des Heumarkt-Turms, also zugunsten des UNESCO Welterbes, noch ein weiteres Ei gelegt.

Es wäre daher verwunderlich, wenn die Gruppe um Stadtrat Ludwig, dem grössten Kontrahenten Michael Häupls, die Gelegenheit des heutigen Landesparteitags in Wien nicht nützt. Gerade dieses Thema auf den Tisch bringt.

Ein Thema, bei welchem es trotz der Kampfabstimmung am Montag den 1.6.2017 durchaus Erklärungsnotstand geben dürfte.

Weil ja auch Michael Häupl klar sein muss:

Auch wenn Stadtrat Ellenson (GRUENE) behauptet es ginge alles klar, so sind es dennoch die selben Stadträte welche die 51 prozentige Niederlage des Heumarkt-Turms zu gunsten des UNESCO Welterbes vorbereitet haben.

Stadträte die bereits bekannt gegeben haben: Wir werden unserer Meinung nicht ändern.

Über das undemokratische Verhalten der GRUENEN Spitze eher verwundert waren.

So das es, wenn Maria Vassilakou weiter auf ihrer Gangart beharrt, es die GRUENEN mit höchster Wahrscheinlichkeit zerreissen wird.

Ein Grund dafür, liebe Freunde, dass Michael Häupl in den vergangenen Tagen schon mehrfach angekündigt hatte, dieses Projekt notfalls auch mit anderen Partnern zu verwirklichen. Er selbst die Koalition mit den GRUENEN bereits hinterfragt.

KLimamarsch in Wien: Und wo sind die GRUENEN?

GRUENE, die wie gesagt wir Christlich Liberalen, also die rot-grüne Volkspartei, besser gesagt Nenning GRUENE, schon lange nicht mehr für GRUEN erachten.

Bekannterweise haben wir ja die GRUENEN als Christlich Liberale – die rot-grüne Volkspartei auf den bekannten Säulen

1.) Basis-/Direkte Demokratie
2.) Umweltschutz
3.) Menschenrechte

neu gegründet.

Uns wieder nach den Ansichten DDr. Günther Nennings ausgerichtet.

Wikipedia: DDr. Günther Nenning

Sind nicht zu den GRUENEN gegangen, weil uns dort der ursprüngliche Ansatz der GRUENEN fehlt.

Die GRUENEN erleben daher zur Zeit eine Zerreissprobe.

Deswegen hat Michael Häupl wohl auch schon von einem fliegenden Wechsel gesprochen, welcher allerdings nur mit Hilfe der FPÖ oder einer Dreierkoalition mit ÖVP und NEOS, zwei Mannschaften die wiederum sich nicht einig sind, möglich wäre.

Einer FPÖ, welcher Michael Häupl schon seit Jahren verspricht, niemals mit ihr agieren zu wollen. Also: Die wiederum mit der Häupl SPÖ inkompatibel zu sein scheint.

Kommen Neuwahlen?

Ein anderer Weg aus der misere wäre, Michael Häupl würde den heutigen Tag dazu nützen, klar zu bekennen „Wir können mit unseren Koalitionspartner nicht mehr. Wir brauchen Neuwahlen“.

Was meiner Meinung nach die Sympathiewerte Michael Häupls nach oben schnellen lassen würde.

Weil ja genau dies der Eindruck in Wien ist, denn die Menschen schon lange haben.

Und mit einer vorgezogenen, klärenden, erfolgreichen Wiener Landes- und Bezirksratswahl im Rücken, müsste es Bundeskanzler Christian Kern letztlich auch deutlich leichter fallen, bei den Nationalratswahlen erfolgreich zu sein.

Notwendig, weil 2,3 von 8,4 Millionen österreichischen Einwohnern in Wien leben. Unklare Wienverhältnisse also auch die Nationalrateswahlen entscheiden.

Ich bin daher gespannt, was man von Seiten der Genossen am heutigen Tag entscheiden wird.

Nützen Sie ihre letzte Chance?

Was meint Ihr?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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