Wird der Heumarkt zum GRUENEN Knittelfeld?

Eine wirklich gute Betrachtung hat am gestrigen Tag der Politologe Hofer in einem Interview für Ö1 abgegeben, der meinte, dass der Heumarkt-Turm sich zum Knittelfeld für die GRUENEN entwickeln könnte. Und ganz falsch ist das sicher nicht.

Denn es gibt eine ganze Reihe von Parallelen.

ORF: Politikexperte warnt vor grünem Knittelfeld

Knittelfeld hat meiner Meinung nach ja deshalb stattgefunden, weil man sich im Rahmen der Freiheitlichen nicht mehr einig werden konnte, ob Österreich nun ein Deutsches Kultur- und Gedankengut hat oder nicht.

Ob man die von Jörg Haider bevorzugte Geschichte des ununterbrochenen Österreichs von Ostarrichi, über das Erzherzogtum Österreich, das Kaisertum Österreich bis zur Republik Österreich, mit einer kurzen Unterbrechung des Anschlusses an das Dritte Reich folgen möchte oder nicht.

Oder doch wieder behauptet, dass Österreich immer schon ein Bestandteil des Deutschen Reiches gewesen wäre. Die sogenannte Deutsche Gedanken- und Kulturgemeinschaft.

Ob es sich also 1933 um einen Anschluss an Deutschland oder eine Heimkehr zum Reich gehandelt hätte.

Obwohl historisch klar ist, dass Otto von Habsburg sich 1933 mit Händen und Füssen dagegen wehrte, dass Hitler in Österreich einmarschiert.

Die Presse: Otto von Adolf Hitler steckbrieflich gesucht

Das er es hierfür sogar in Kauf nahm auf dem Steckbrief zu landen.

Knittelfeld also dazu diente, zur ursprünglichen Linie des VDUs, der wie wir wissen mit Herbert Alois Kraus und Viktor Reimann zwei Widerstandskämpfern als Gründer aufwies, zurück zu kehren.

Nun ja: Auch heute behauptet die FPÖ wieder Österreich hätte ein Deutsches Kultur- und Gedankengut.

So war Knittelfeld tatsächlich im Rahmen der rechten Gruppierungen eine Rückkehr zur ursprünglichen Basis.

So wie das Heumarkt-Turm Desaster ebenfalls zur Klärung und Rückkehr zur Basis der GRUENEN führen könnte.

Das primäre Programm der GRUENEN beruhte ja auf den bekannten 3 Säulen:

.) Basis/Direkte Demokratie,
.) Umweltschutz
und
.) Menschenrechte.

3 Säulen, bei denen man sich heute fragen sollte:

Wo sind diese geblieben?

Wie kann man sich als Basis- oder Direkt Demokratisch bezeichnen, wenn man letztendlich wie Maria Vassilakou ignorieren möchte, dass 51 Prozent der GRUENEN Mitglieder das Heumarkt-Projekt abgelehnt haben?

Die Rathaus GRUENEN aber daran glauben, es gegen den Willen der Basis durchdrücken zu können.

Oder wo bleibt der Kampf für den Umweltschutz, wenn einem der Vorschlag das es inzwischen 3 Tage Sonne in Österreich bedarf um Österreich mit Strom zu versorgen, so wie wir Christlich Liberalen es Eva Glawischnigg berichteten, ohne Antwort stehen gelassen wird?

Man nicht mehr gegen Atomkraft und für Photovoltaik kämpft, sondern nur noch Radwege grün bemalt.

Oder aber ein Kampf für die Menschenrechte, wenn man anstatt einen „Zurück ins Leben – Berufsintegrationscenter für Obdachlose“ im Petitionsausschuss zu unterstützen, lieber von Seiten der MA65, die im Übrigen direkt Maria Vassilakou untersteht, mit der folgenden Antwort versieht:

Es gibt in ganz Wien keine einzige Berufsingration für Obdachlose. Daher kann man auch keine machen.

Antwort der MA65 zum Zurück ins Leben- Berufsintegrationscenter für Obdachlose

Ob dem Schreiber dieser Zeilen, Artikel 23 der allgemeinen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 bekannt war?

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Und so erscheint es uns Christlich Liberalen – der rot-grünen Volkspartei, daher auch nur logisch, dass der Politologe Hofer es wie ein Knittelfeld für die GRUENEN betrachtet.

Eine Reform, die unserer Meinung nach allerdings schon längst fällig wäre.

Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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