Karfreitag: Der Tag an dem Jesus stirbt

Es ist Freitag am Morgen, Freunde, als man Jesus, nachdem man ihn gegeisselt hat nimmt und nach Golgatha hinausführt, wo er, seinem Gehorsam gegenüber Gottes in der 9. Stunde verstirbt:

Phil 2,8
Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

Vorausgegangen sind quälenden Stunden, in denen sich Jesus fragt, ob denn der Kelch nicht an ihm vorübergehen hätte können. Ob Gott denn nicht die Leiden von ihm abwenden hätte können. Jesus aber weiter auf den Willen des Vaters beharrt. Ja, dessen Wille soll geschehen, nicht der seinige.

Mt 26,39
Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!

Vorausgegangen sind der Verrat durch Judas. Des Jüngers, dem er Jesus die Kassa anvertraute. Mit Sicherheit einer Schlüsselfigur in der Mannschaft Jesu.

Joh 12,6
Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb; er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde.

Und die Erkenntnis, dass selbst seine engsten Jünger, ihn im Stich lassen würden:

Lk 22,60
Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn.

Voraussgegangen, die Erkenntnis, dass er selbst das Schicksal nicht abwenden kann. Es also zu Verhaftung und Geisselung, ja letztlich zur Kreuzigung und dem Tod kommen wird.

Und dennoch sind auch dies Stunden die Hoffnung.

Die Hoffnung und der Glaube, welche Jesus sagen:

Gott wird mir das Leben schenken.

Mt 5,30-32
30 Und sie gingen von dort weg und zogen durch Galiläa; und er wollte nicht, dass es jemand wissen sollte. 31 Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.  32 Sie aber verstanden das Wort nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen.

Karfreitag in der heutigen Zeit

Politisch gesprochen befinden sich derzeit gerade die GRUENEN an so einer Weichenstellung.

Die alten Freunde sind abgefallen oder aber wie DDr. Günther Nenning verstorben. Die alten Tage der Glorie wie Hainburg oder aber auch der Protest gegen Zwentendorf längst Geschichte. Tage, in denen bis zu 5000 Menschen zu einer einzigen Speisung kamen.

Der Tempel ist gerreinigt.

Oder was deutlich schlimmer ist: Die Tempelreiniger zu den Kassieren geworden.

Gedanken, der einstmaligen Vordenker wie Freda Meissner-Blau, DDr. Günther Nenning und Karl Mani Winter längst vergessen.

Wer fragt heute schon noch nach Menschenrechten oder Umweltschutz?

Längst nutzt man die selben hierarchischen und populistischen Werkzeuge (siehe grüne Radwege) wie alle anderen Parteien auch. Gleichgültig ob es sinnvoll ist.

Wichtig ist: Es fällt auf.

Die Frage lautet daher heute auch nicht mehr, wie man die Welt ein Stück besser hinterlassen könnte, als man sie vorgefunden hat, sondern vielmehr, wie man persönlich mit GRUENER Politik am meisten Profit erzielt.

Fragt nicht mehr nach Gemeinsamkeit, nach Basis- oder Direkter Demokratie, sondern hat den Lehrsatz „Ich kann nur auf mich selber schauen.“, genauso verinnerlicht, wie die anderen Parteien. Aufgesogen, wie einen Schirlingsbecher.

Und weil das so ist, ist das Versprechen Jesu: Ihr werdet mit mir 1000 Jahre regieren, längst verklungen:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Es fehlt eben am christlichen, am Christlich Liberalen Ansatz.

Auch hier finden wir also ein typisches Karfreitag Erlebnis.

Sie wissen schon: Der Tag an dem Jesus in das Totenreich steigt.

Hoffend, dass er nach drei Tagen, zu Ostern wieder aufersteht. Oder. Gott ihn auferwecken wird.

Ja, wenn man standhaft bleibt. Sich an die alten Werte, die alten Aufgaben erinnert.

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Christlich Liberaler wird.

Mt 25,35
Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.

Glaubt Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Karfreitag: Der Tag an dem Jesus stirbt

  1. Frank Poschau schreibt:

    Ostern, heute wurde ein junger Mann ans Kreuz genagelt, er stand wieder auf, versuchte zu einen. Das Folterinstrument blieb, Jesus ist tot.
    Gottvater lass mich glauben

    An, mit, für, den Glauben,
    riechen, schmecken, sehen,
    hören, tasten, Sinne rauben,
    wahrnehmend, Leben geben.

    Fühlend, besser wissend,
    erzählend anerzogen,
    beschnitten, vermissend,
    Glaube nicht ausgewogen.

    Haltet ihn, Sektengleich,
    wollte ihr Gott alles geben,
    gehst du nur als Leich,
    die Mörder gehen mit Segen.

    Christus war ein Sozialist,
    zog hinaus um zu teilen,
    der Glaube dagegen trist,
    Geschäftsidee verweilen.

    Wenn Gott der Vater ist,
    Christus der Messias,
    er seine Kinder vergisst,
    umsonst der Aderlass.

    Die einen warten,
    andere haben gesalbt,
    glaubend in Gottesgarten,
    Sinn zerstörend, Gewalt.

    Nicht am Kreuz gestorben,
    wir töten ihn jeden Tag,
    er fürs Teilen geworben,
    jeder glaube wie er mag.

    Volksdichter
    Frank Poschau

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