Die ewige Diskussion um „Pastor Peitl“

Ganz ehrlich, Freunde. Nachdem ich nunmehr schon seit gut 2008 im Web immer wieder gefragt werde und seit der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2015 verstärkt, warum ich mich eigentlich selbst als Pastor bezeichnet hätte, ich wäre doch nie Pastor gewesen und ich hätte doch überhaupt keine Ausbildung dazu, so möchte ich auch zu diesem Thema noch einmal Stellung beziehen:

Richtig ist, glaubt man den Ausfertigungen des Bundesministeriums für Inneres, dann bin ich nicht nur nachweislich Pastor gewesen, sondern bin in dieser Funktion eines Outreach Managers der Living Hands (und das weltweit) auch bis heute aktiv.

Ausbildungszentrum hierzu war übrigens die Bibelschule auf Schloss Klaus

Teilnahme bei der Gemeinderatswahl

Zum genaueren Ansehen einfach anklicken.

Man müsste also eher fragen:

Gab es bei den Gemeinderatswahlen in Wien 2010 oder 2015 eine Verquickung zwischen Staat und Kirche?

Denn:

Bei der Gemeinderatswahl 2015 trat nicht nur ich, sondern auch Seniorpastor Franz Steip für die Freidemokraten an.

!!! NEIN, GAB ES NICHT !!!

Verquickung von Staat und Kirche

Die Verquickung ist deshalb nicht erfolgt, weil die Living Hands- Die familienorientierte christliche Urgemeinde im eigentlichen Sinn gar keine eigene Kirche sind.  Sondern sie verkörpern  ganz einfach eine überkonfessionelle Gemeinschaft.

Eine Gemeinschaft von Christen der diversesten Konfessionen. Unentgeltlich geleitet.

International würde man zu so einer Gemeinschaft Evangelisationsgemeinde oder Missionsgesellschaft sagen. Eine weltbekannte Form hiervon ist zum Beispiel Taize.

Vor rund 20 Jahren aber, waren diese Evangelisationsgemeinschaften auch in Österreich hoch aktiv und organisierten Evangelisationen. Meetings von Christen allerlei Kirchen, welche sich trafen um gemeinsam ihren Glauben zu zelebrieren. Aus dieser Zeit stammt übrigens noch die Ursprungsform des MARSCH FÜR JESUS.

Erinnern Sie sich zum Beispiel an die Fest der Lieder der Musica e vita oder die Sierninger Woche?

Zugegeben: Ist leider in Österreich ein wenig aus der Mode gekommen!

Hier diskutiert man derzeit lieber über die Verteilung des Koran (Lies!).

Unterschied Missionsgesellschaft-Kirche

Was aber unterscheidet nun eigentlich eine Missionsgesellschaft von einer Kirche?

Missionsgesellschaften glauben:

.) an das allgemeine Priestertum
.) planen keinen Aufbau eigener Gemeinden,
.) kennen daher auch keine Kirchensteuer von ihren Mitgliedern

Teilnahme erfolgt auf Freiwilligkeit. Finanzierung auf Spendenbasis. Ziel ist die Stärkung bestehender christlicher Glaubensgemeinschaften.

Sie sind daher überkonfessionell und betrachten sämtliche christlichen Konfessionen als gleichwertig.

Daher sind sie im juristischen Sinne auch nicht als Kirche einzustufen. Daher immer wieder meine Aussage: Nein, ich bin kein Pastor einer KIRCHE.

Die Basis des Organisationsaufbaus waren die Living Hands

Es stimmt aber, was wiederum andere behaupten:

Ja, aus den Living Hands heraus entstanden Werke wie der Ordo Templi Liberalis, die Christliche Vertretung Freier Journalisten und die Obdachlosenhilfe Österreich. Drei Werke die wir heute betreiben. Dazu: Der Liberale Bote. Und auch: Die Christlich Liberalen.

Schauen Sie sich die Satzungen der Christlich Liberalen ruhig einmal in Ruhe an

Womit wir zur Frage der Templer kommen wollen:

Ordo Templis Liberalis: Ihr seid doch keine Templer?

Der Ordo Templi Liberalis entstand als Antwort darauf, dass man beim Ordo Templis Solomonis (Hofburgtempler) nach dem Tod Consul Karl Mani Winters, des Ritters von Sümeg, 2006 nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten Entschied, welche Werke weiter zu führen wären und welche nicht.

Daher entschied der Grossritterrat letztlich nur noch die Cooperation Consul unter der Leitung des alten Ritterrates und Werner Roden in der Hofburg weiter bestehen zu lassen.

Die geistigen Werke, wie die Templerandacht in der grossen Neugasse, das Templer Archiv in der Gottschalkgasse 17 und die Komturei Hainburg aber gingen verloren.

Mir als Tavolara Ritter von der Grossen Neugasse, Graf Behaghel von Flammerdinghe, leuchtete dieser Umstand nicht ein, sodass ich mich mit der Bitte, den geistigen Bereich neu aufbauen zu dürfen an den Grossritter Gerd Tebbich wandte.

Dadurch kommt es dazu, dass der wirtschaftliche Bereich heute noch von den ehemaligen Grossrittern geleitet wird, wir also keinerlei Zugang zu Hofburg oder deren Werke haben, selbst aber wieder mit Werken angefangen haben, den geistigen Bereich zu beleben.

Womit wir zu unserem Motto kommen wollen:

Die Welt ein Stück besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben

Das ist das geistige Ziel der Templer. Immer im Kampf mit dem geistigen Schwert, gegen die Ungerechtigkeit in dieser Welt.

Und um das zu können, aus diesem Verständnis heraus, haben wir eben auch die Christlich Liberalen geschaffen. Die politische Vertretretung der Menschen an der Armutsgrenze:

Weil wir die Auffassung vertreten:

Es geht um das Reich Gottes

Mt 6,10
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel SO AUF ERDEN.

Nun, für die weltliche Gestaltung ist wohl heute zu Tage zweifelsfrei die Politik zuständig.

Auch wenn viele widersprechen würden und wahrscheinlich meinten:

Nein, der Geldadel. Die Industrie.

Um also unseren Glauben leben zu können, die Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben, ist es notwendig eine Partei mitzuführen, welche die Gestaltung der Erde, oder sagen wir zumindest einmal eines Teil der Erde, unser nächstes Umfeld, unser Land, mit übernimmt.

Warum monarchistisch?

Womit noch die Frage nach der Monarchie bleibt, zu der ich fragen möchte:

War es nicht Jesus der von sich sagte:

Mt 27,11
Jesus aber wurde vor den Statthalter gebracht; und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus aber sprach: Du sagst es.

Die uns aufforderte seine Lehre zu verbreiten:

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Die Lehre, dass alle Menschen gleichwertig wären:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

So wie es uns also die Bibel lehrt, so fordern eben auch wir die Umstellung auf Volksentscheide, die Wiedereinführung der Direkten Demokratie, die Einhaltung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 und der Goldenen Regel:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinenNächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Damit das Reich Gottes, so wie es uns das Vater unser lehrt, auch in dieser Welt entsteht.

Womit sich die Frage „seid ihr Reichsbürger“ hoffentlich auf die Antwort „Ja, des Reiches Gottes“ dezimiert.

Lk 4,43
Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.

Eines Reiches, von dem schon Jesus sagt: Es ist nahe zu Euch gekommen.

Lk 10,9
und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.