Österreichs schmutzige Politik: Ist das demokratisch?

Eigentlich bin ich immer wieder überrascht, liebe Freunde, dass angeblich gut recherchierende Schreiber, die sich dann im Facebook verewigen, zwar über einen Artikel der GRUENEN Bildungswerkstatt herziehen, welcher besagt, dass wir im Rahmen der Österreichischen Bürgerpartei seinerzeit eine Demo angesagt hatten („EU-Nein danke! Keine neue Armut in Europa“), zu der angeblich auch Neonazis mobilisierten:

Stoppt die Rechten: Wien: Tempelritter und Neonazis – eine seltsame Melange

es aber dem selben Schreiber zu entgehen scheint, dass in einer ganzen Reihe von Zeitungen darauf aufmerksam gemacht wird:

Die Österreichische Bürgerpartei hat genau aus diesem Grund aus eigenen Stücken heraus die Demo abgesagt.

.) Kleine Zeitung: Anti-EU-Demo wegen Neonazi-Beteiligung abgesagt
.) Vienna: Neo-Nazi Demo abgesagt – Linke wollten trotzdem demonstrieren
.) Nochrichten: Keine Nazis bei keiner Anti-EU-Demo der „Bürgerpartei“

Fairer Weise wollen wir übrigens darauf hinweisen, dass auch die GRUENE Bildungswerkstatt auf die freiwillige Absage hinwies:

Stoppt die Rechten: Anti-EU-Demo in Wien abgesagt

Selbst die Kritiker an der Demo also die Wahrheit bekannten.

Um so merkwürdiger, dass solche Themen dann einige Jahre später mit der Halbwahrheit wieder auftauchen.

Und genau so funktioniert offensichtlich zur Zeit in Österreich die Politik.

Man erwähnt angebliche Themen aus einer Zeitung, nicht bekennend das die selbe Zeitung später genau das Gegenteil berichtete und stellt dies dann in einem vollkommen anderen Kontext dar. 

Da macht man uns, weil wir aus Menschenrechtsgründen Artikel 18 heraus Petitionen wie „Das Kreuz muss bleiben“ oder „Stoppt das Nikolausverbot“ in den Petitionsausschuss eingebracht haben automatisch zu Islamhassern, Hasspredigern, etc. sieht aber nicht, dass in den Regalen von Amazon humanistische Bücher der Ökumene ruhen:

.) Freispruch für Arius: Wie Juden, Christen und Islam im Frieden leben könnten
.) Wir Ur-Christen: Islam oder kein Islam – Das ist die Frage

Es scheint also nicht nur im Rahmen von Volksbegehren so zu sein, das man „das Volk für zu blöd dafür“ hält, sondern auch, dass man sich darauf verlässt, dass man dem Volk erzählen kann, was immer man will.

Es sowieso nicht recherchiert.

Ein Grund, warum die Christlich Liberalen eine Rückkehr zur Politik der Werte fordern.

Was meinen Sie?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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