Kardinal Schönborn: Die Sache mit der Burka

Manchmal, liebe Freunde, dann wenn ich es am wenigsten erwarte, dass ich wieder einmal die römisch-katholische Kirche kritisieren muss, weil ich mir im Normalfall denke „Nun, ich bin Protestant. Wer gibt mir das Recht mich in andere Kirchen einzumischen?“, dann stosse ich auf Aussagen die ich dann wirklich so einfach nicht stehen lassen kann.

Nein, ich meine diesmal nicht das Zölibat, welches Paulus im 1. Timotheus Brief mit den Worten ablehnt:

1.Timotheus 3,1-5
1 Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt erstrebt, begehrt er eine hohe Aufgabe. 2 Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, 3 kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, 4 einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat, in aller Ehrbarkeit. 5 Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen?

Oder die Kirchensteuer. die Jesus immer wieder offensichtlich schuldig geblieben zu sein scheint.  Steuer, ein Thema, mit dem Jesus offensichtlich überhaupt ein wenig auf Kriegsfuss stand. Denn: Das Thema wird teil der Anklage.

Lukas 23,2-3
2 und fingen an, ihn zu verklagen, und sprachen: Wir haben gefunden, dass dieser unser Volk aufhetzt und verbietet, dem Kaiser Steuern zu geben, und spricht, er sei Christus, ein König. 3 Pilatus aber fragte ihn und sprach: Bist du der Juden König? Er antwortete ihm und sprach: Du sagst es.

Nein. Ich meine die Einstellung unseres Kardinals Christoph Schönborn und seine Befürwortung der Burka. Der Gesamtverschleierung der Frau. KURIER: Kardinal Schönborn gegen generelles Burkaverbot

Welche und jetzt halten sie sich fest, selbst von Teilen des Islams abgelehnt wird. Ja, von ganzen Staaten.

Frankfurter Allgemeine: Marokko verbietet offenbar Burka-Verkauf
Begründung: Würde die Burka im Islam als Teil des Islams betrachtet, so gebe es bestimmt keine muslimen Staaten, die den Verkauf der Burka untersagen.

Eine Befürwortung, welche mir fragen lässt:

Kennt Kardinal Christoph Schönborn vielleicht seine eigene Schrift, die Bibel noch zu wenig? Oder will er auch dort Nächstenliebe gelten lassen, wo sich jemand über den Nächsten erhebt? Will er die Rechte der Frauen beschneiden? Oder noch toleranter sein, als die Bibel dies vorsieht?

Sonst würde er meiner Meinung nach darauf verweisen, woher das Kopftuch ursprünglich stammt. Den Sinn des Kopftuchs erklären.

1Kor 11,6
Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Wenn es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie sich bedecken.

Verwiese auf die paulinische Herkunft.

Würde aber auch fragen:

Die Burka? Sagt mal, wo in den Schriften findet ihr die?

Ein Kopftuch  ja. Je nach Verständnis des Reiches Gottes. Ob man dieses in der Kirche oder in der Welt erachtet. Aber die Burka?

Die hat ihren Ursprung weder im Alten Testament, der Thora, noch dem Neuen Testament, dem Evangelium und auch nicht im Koran.

Sie ist eine freie Erfindung zur Erniedrigung der Frau.

Und da wundert es mich dann nicht, wenn sich schliesslich Frauenrechtler finden die dagegen protestieren.

Sich aufregen und fragen:

Aus welcher theologischen Aussage leiten sie die Befürwortung der Burka ab, Herr Kardinal?

Ja, aus welcher?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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