Der Ordo Templis Laborate wird zum Christlichen Verband Freier Journalisten (Ordo Templis Laborate)

„Seid Ihr eigentlich eine Partei“, hat mich am gestrigen Tag Mag. Puchta vom Finanzamt in einem E-Mail gefragt und als ich weiterlese bin ich verfallen.

Verfallen, weil ich dort lese: Ist der Ordo Templis Laborate eine Partei?

Eine Partei also, welche eine andere Partei, die Christlich Liberalen – die klassisch-liberale Volkspartei, eingetragen im Bundesministerium für Inneres unter der Geschäftszahl BMI -501072/0001-III/3/2016 unterstützt?

Sicher nicht.

Und ich denk mit: „Nein, zum Teufel. Wir sind ein Sozialverein. Eine Gruppe von christlichen, freien Journalisten/innen, welche sich nicht nur zur Journalistengewerkschaft, sondern auch zur Gewerkschaft der Menschen an der Armutsgrenze(Obdachlose) formieren. Christgewerkschafter also mit Sozialaspekt.

Die neuen Statuten

Ja, eine Gewerkschaft, die sehr wohl eine Partei unterstützt. Damit diese sich für die Menschen an der Armutsgrenze in der Politik einsetzen kann. Die Christlich Liberalen.

Unterstützt, damit diese gesetzlich die Weichen im Bereich der Armutsbekämpfung stellt.

Denn: 32.000 österreichische Obdachlose sind wohl kaum mehr rein mit Sozialprojekten zu betreuen.

Und eine Armutsstatistik die 1 von 6 Österreichern/innen an der Armutsgrenze ausweist. Das spricht Bände.

Und was noch viel schlimmer ist: Es werden immer noch mehr.

Um so geschmackvoller finde ich es daher, dass es Menschen gibt, von denen wir ursprünglich gehofft hatten, dass sie zu uns stossen könnten, sich dann von uns abwandten und seither regelmässig auf uns schiessen.

Auf uns schiessen, weil sie festgestellt haben:

Da geht es um Obdachlosenarbeit. Da geht es um Armutsbekämpfung. Interessiert mich nicht.

Glauben Sie mir: Niemand auf der Welt ist es zu verdenken, wenn ihm das Leid der anderen Menschen gleichgültig ist.

Und niemand kann man dazu bewegen, sich mit stark zu machen, wenn der sich gleichzeitig denkt: Ist mir wurscht. Ich will Nationalrat werden.

Vielleicht in meinen Augen nicht die optimale Voraussetzung für einen Politiker/eine Politikerin, also einen Volksvertreter, oder aber eine Volksvertreterin, aber verständlich.

Warum es aber in der Folge notwendig ist, auf diejenigen zu schiessen, welche sich für den Menschen einsetzen? Vielleicht, zugegeben, so wie man es uns vorhält aus christlicher Motivation. Oder politischer Überzeugung.

Ich weiss es nicht.

Denn: Anstatt einfach mitzuhelfen, oder einfach zu schweigen, scheint es eben auch Menschen zu geben, welche durch den Beschuss der Armutsbekämpfer sich letztlich selbst stärker fühlen.

Schade.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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