Denn Sie wissen nicht was sie tun?

Nun ist es also fix. Seit gestern haben wir es schwarz auf weiss. Das die MA65 sich wieder einmal dazu entschlossen hat, den Berufsintegrationscenter für Obdachlose abzulehnen. Die Petition nicht zu zu lassen. Denn Obdachlosen, aber auch dem Steuerzahler keine Chance zu geben.

Lk 23,34
[Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!] Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.

Nunmehr hat also die Abteilung von Maria Vassilakou die Meinung vertreten, dass die Berufsintegration der Obdachlosen offensichtlich nicht so wichtig ist.

Trotz des Plans A des Bundeskanzlers Christian Kern von der SPÖ, dem Wiener Koalitionspartner, der besagt, dass ein jeder Mensch eine Arbeit bekommen soll.

Trotz der Aussage Michael Häupls, dem direkten Koalitionspartner, dass in Wien viel zu viele Menschen in der Mindestsicherung wären.

Trotz der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948, welche im Artikel 23 erklärt, dass ein jeder Mensch das Recht auf Arbeit besitzt.

Allgemeine Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.
Abgelehnt wegen, nun ja, eigentlich nicht so wesentlich, weil es gleichgültig, was immer dort geschrieben steht, den Menschenrechten der Vereinten Nationen widerspricht.

Hat man den österreichischen Obdachlosen das Arbeitsrecht, oder zumindest das Recht auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft, entzogen.

Was für uns wiederum aufzeigt:

Was hilft es, wenn die SPÖ verspricht, dass ein jeder Mensch Arbeit bekommt. Oder Michael Häupl die grosse Anzahl an Mindestsicherungen beklagt.

Was hilft es, wenn der Koalitionspartner, die GRUENEN, letztlich genau das Gegenteil tun.

Man sich nur noch fragt:

Weiss die Wiener Landesregierung wirklich was sie tut?

Was meinen Sie?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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