Auf die GRUENEN kann man sich verlassen (Satirische Betrachtung)

Oder: Verlass Dich auf die GRUENEN, dann bist Du verlassen.

Eigentlich hätte es mich ja gewundert, liebe Freunde, wenn es beim Wechsel des Bewilligungsressorts für Petitionen im Wiener Petitionsausschuss von der SPÖ, also der MA26, zum GRUENEN Ressort für Verkehr der Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, der MA65,  nicht zu gröberen Problemen gekommen wäre. Wer sich nämlich darüber wundert, dass es seit einiger Zeit nur noch Petitionen gibt, die sich um den Wiener Verkehr oder um GRUENE Anliegen kümmern, der braucht sich keine Sorgen zu machen:

Es liegt nicht daran, dass es nicht auch Mitglieder anderer Parteien geben würde, welche sich um die Direkte Demokratie kümmern. Zum Beispiel wir Christlich Liberalen. Es liegt nur daran, dass die GRUENE Abteilung einfach keine anderen Petitionen bewilligt.

So werden bei der Beantwortung auf Anfragen, ob man Hühner in Wiens Parkanlagen halten könnte, plötzlich aus Kleintieren wie Hühnern eben Nutztiere, nur damit das Thema „Mehr Hühner in Wien“ gar nicht erst behandelt werden muss, oder Petitionen wie ein „Zurück ins Leben-Integrationscenter für Obdachlose“ wird wie beim Erstanlauf, diesmal nur früher, trotz der eingebrachten 800 Unterstützungserklärungen im Keim erstickt.

Denn: Es geht ja nur um österreichische Obdachlose.

Petitionsplattform: Back To Work – Berufsintegrationscenter für Obdachlose

Dabei hatte das AMS im Vorfeld bereits angemeldet, dass es dringend Bedarf für eine Zentralstelle für Tageseinsätze für Obdachlose hätte.

.) Zurück ins Leben: Definition
.) Zurück ins Leben: Petition

Hatte das Ludwig Boltzmann Institut, das Trägerinstitut des Instituts für höhere Studien (IHS) ist, mitgeteilt, dass die geplante Mitverwendung, Kaninchenpflege in einem Verschlag im Garten (Haustiere), Gartenpflege, ein Begegnungskaffee auf der Terasse, sowie eine gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung wie ehemals in der Gassergasse, sich mit ihrem Tätigkeitsfeld überschneidet.

Hatten 800 Personen bestätigt, dass ihnen ein Berufsintegrationscenter für Obdachlose wichtig wäre.

Man sich wünschen würde, dass die Anzahl der Mindestsicherungen wieder sinkt. Man die Steuern dadurch entlasten könnte.

Aber wie gesagt: Auf die GRUENEN kann man sich verlassen.

Die dürften nur kurz überprüft haben:

1.) Ist der Antragsteller ein GRUENER? NEIN.
2.) Ist das Thema im Themenfeld der GRUENEN? NEIN.
3.) Betrifft es eine Gruppe, bei welcher man aufzeigen kann, dass die GRUENEN mit ihrem Ansatz richtig liegen? Auch: NEIN.

So sehe ich zum Beispiel der Zulassung der Petition gegen die Koranverteilung LIES!, die es in der Zeit vom 11.9.2016 bisher auf 11 Unterschriften gebracht hat.

Petitionsplattform der Gemeinde Wien

Kann man das Thema also GRUEN verkaufen: NEIN.

Dann sollte die Petition auf jeden Fall ablehnt werden.

Wobei ich mich allerdings in der Folge frage, wie eigentlich Maria Vasillakou, die Ressortleiterin der MA65, zu den allgemeinen Menschenrechten steht?

Amnesty: Alle 30 Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Wir wissen es nicht.

Was wir mit Sicherheit sagen können: Sie hat eine merkwürdige Art mit Direkter Demokratie umzugehen. 

Finden Sie nicht?

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.