Kritik unter der Gürtellinie

Eigentlich eine hoch interessante Taktik, welche die FPÖ da unter HC Strache an den Tag legt um einen Koalitionspartner zu finden. Ja das lang angeblich angestrebte Ziel der Regierungsbeteiligung zu erreichen. Nicht Sachkritik am Mitbewerber, sondern Beleidigung.

FPÖ Standpunkt zu den Christlich Liberalen

Mir persönlich und den Christlich Liberalen versucht man ja nunmehr seit Wochen nachzusagen, wir hätten nicht alle Tassen im Schrank. Wir wären zu christlich und zu schwarz.

Was mir wiederum verhältnismässig gleichgültig sein kann, weil auch ich mir bewusst bin:

Wir sind eine Partei im Aufbau. Bisher eine reine Wien Partei.

Und dort kennt man uns nach 5 Petitionen sowieso.

Mt 7,20
Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Nationalratswahlen im Alleingang? Eher schwierig.

FPÖ Standpunkt zu den Mitbewerbern

Erstaunlicher für mich ist, dass HC Strache auf Teufel komm raus Sebastian Kurz angreift, der wovon inzwischen viele ausgehen, die ÖVP wahrscheinlich in die nächste Nationalratswahl führt.

Sebastian Kurz, den HC Strache nur als FPÖ Kopie betrachtet. Dessen Rede beim Marsch für Jesus 2016 mir aber ausgezeichnet gefiel.

Ebenso erstaunlich, dass man bei der Aschermittwochansprache, also keiner Faschingssitzung, sondern bei der ersten Sitzung danach aber auch Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) angreift, weil dieser zwar politisch laut, es dürfte sich wohl um eine Anspielung auf Plan A gehandelt haben, in seinem Auftreten aber flach wäre.

Ob Zweiteres wohl bedeutet: Er ist nicht so laut wie die FPÖ?

Man also gleich zu zwei möglichen Koalitionspartnern, der SPÖ und der ÖVP, die Türen schliesst.

So das ich mich frage: Will die FPÖ eigentlich mitregieren?

Mir aber auch eine weitere Frage nicht erspart bleibt:

Das Zauberwort heisst Sachkritik

Wo eigentlich bleibt die Sachkritik?

Eine Sachkritik, die unter Umständen  eher gerechtfertigt gewesen wäre.

Wenn man sich nämlich überlegt, warum die ersten Gesetze im heurigen Jahr, erst mit 2.März beschlossen werden?

Man sich fragt: Wofür haben wir unsere Politiker/innen dann im Jänner und Februar bezahlt?

Sie erinnern sich: Die Christlich Liberalen sind für leistungsbezogene Bezahlung für Politiker/innen.

Sachkritik also, die dringend notwendig wäre.

Wäre aber nicht der Stil einer FPÖ?

Die beleidigt lieber persönlich.

Glaubt an eine Wählerschaft von über 50 Prozent.

Und da ich ja, so wie mir dies die FPÖ nachsagt, persönlich zu christlich und zu schwarz bin, für mich ein Stil den ich einfach nicht verstehe.

Verstehen Sie ihn?

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Kritik unter der Gürtellinie

  1. Ich gehe davon aus dass die FPÖ genauso Teil des Establishments sind, genauso von den Machthabern der Welt dirigiert wird wie die beiden Regierungsparteien auch. Das hat sie ja gezeigt als sie mitregieren durfte. Die FPÖ hat halt die Aufgabe übernommen, die Frustwähler zu übernehmen. Angebrachte Kritik kommt da schon öfter von der FPÖ in diversen Sendungen. Man kann die FPÖ auch nicht auf Strache reduzieren. Dass man aber letztlich in der FPÖ auch keine Konzepte hat, die hohe Arbeitslosigkeit bzw. die Sklaverei durch das Kapital zu beenden.

    Dass eine Regierung bzw. Politiker nur dann etwas tut wenn sie Gesetze beschließt halte ich mittlerweile für ein gefährliches Ansinnen. Mir sind gut überlegte ausgegorene Gesetze lieber als dass ständig irgendwo notdürftig herumgeschraubt wird, nur damit der Anschein erweckt wird dass etwas getan wird.

Kommentare sind geschlossen.