Patriotismus ja, aber kein deutsch-österreichischer

KRONE: SPÖ-Minister Drozda will Heldenplatz umbenennen

Eigentlich wundert es mich nicht, liebe Freunde, wenn unsere Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ),
welche unlängst noch durch ihren Kampf gegen das Kruzifixurteil des EUGH und den Verbleib der Kreuze in den Schulklassen bekannt geworden war,

.) KRONE: Duzdar beginnt Krieg gegen Kreuz in Klassenzimmern
.) EGMR: Kreuz im Klassenzimmer ist rechtens

ein Kampf gegen Menschenrechte bei welchem man wohl zu Bruno Kreiskys Zeiten noch seinen Rücktritt hätte einreichen dürfen,

ORF: Die Geschichte der UNO City

gemeinsam mit dem Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) auf die Idee kommt den Heldenplatz,

Wikipedia: Heldenplatz

den Platz also, der nach den Helden der Türkenbelagerungen von 1529 und 1683, sowie den Taten Prinz Eugen von Savoyens, benannt wurde, zugegebener Massen ohne das Denkmal selbst dabei entfernen zu lassen,

Wikipedia: Prinz Eugen von Savoyen

in „Platz der Republik“ oder „Platz der Demokratie“ umbenennen will, zwei Dinge, welche sie trotz des ab 1919 zweifelslos erfolgten Demokratieabbau anscheinend gleich setzt.

Das Kaisertum Österreich war demokratischer

Anmerkung: Eigentlich frage ich mich ja, wie man das CETA-Volksbegehren, welches ab 100.000 Unterzeichnern im Parlament zwingend behandelt werden müsste, behandeln möchte, wenn man bereits in Brüssel das CETA Abkommen in Kraft gesetzt hat.

.) Wikipedia: Volksbegehren
.) Salzburg24: 562.552 Unterschriften für CETA/TTIP-Volksbegehren
.) RT Deutsch: CETA-Abkommen tritt 2017 in Kraft

Wundert es mich nicht, wenn sich unsere Patrioten darüber auslassen: Wie stolz Sie doch auf Österreichs gemeinsame Geschichte mit Deutschland wären.

Geschichte Österreichs

Ausser in den Kriegsjahren von 1933 bis 1945 war Österreich in Wahrheit niemals Deutschland. Und da hatte Hitler eigentlich einen seit 1919 durch die Deutsch-Österreicher besetzten Staat namens „Republik Österreich“ übernommen. Historisch stammt Österreich, ursprünglich Osterrichi, als Lehen vom Freistaat Bayern, welcher ja selbst kein Teil Deutschlands ist und erhielt 1159 die Selbstständigkeit. Diese blieb sogar während der Zeit der Verehelichung von Erzherzögin Maria Theresia mit Stephan dem I. von Lothringen erhalten. Selbast gegen den Einmarsch Hitlers am 12. März 1938 verwehrte sich Otto von Habsburg aufs Schärfste. Und da sich ja laut Staatsgründungsgesetz die Republik Österreich in keiner Rechtsnachfolge des Kaisertums Österreichs befindet, sondern vielmehr durch dieses besetzt wurde, war er zu diesem Zeitpunkt immer noch Landesherr von Österreich

.) Wikipedia: Ostarrichi
.) Wikipedia: Maria Theresia
.) Staatsgründungsgesetz

Sich also nicht an das Lehen des Freistaats Bayern Osterrichi erinnern, sondern irgendetwas von einer gemeinsamen Geschichte mit Deutschland fasseln, welche Österreich eigentlich nie gehabt hat.

Und da frage ich mich schon, was nun eigentlich in dieses „Haus der Geschichte“ am Heldenplatz kommen soll, wenn man gleichgültig, welcher Partei man derzeit zuhört sich nur fragen kann:

Hatte Bruno Kreisky Recht? Lernen Sie Geschichte!

Weil man gleichgültig wohin man schaut, nur Geschichtsfälschung findet.

Eigentlich Schade, dass man die Geschichte Österreichs, heute von Seiten der Politik so sehr mit den Füssen tritt.

Finden Sie nicht?

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Patriotismus ja, aber kein deutsch-österreichischer

  1. Frank Poschau schreibt:

    *Bitte dieses Veröffentlichen!
    Die Nationalstreiterei bringt nichts!
    Schweiz und Österreich war ein Volk der Bauern, Wilddieben und Schmucklern.
    Österreich würde durch eine Monarchie geführt, die an Dekadenz litt und sich aufblähte, sich gerne dem Nationalsozialismus anschlossen, denn Hitler war ja einer von ihnen.
    Ihr solltet die Kirche im Dorfe lassen, Kultur ist gut aber nicht die Geschichte so verstellen, das zur Neuzeit eine sauberes Österreich erscheint.
    Hört Euch mal Falco seine Texte an, schaut welche Probleme Ihr auch habt, Ihr hättet Bauern bleiben sollen, wie es den Melkern der Schweiz auch nicht gut bekommen wird auf das Gold der Despoten aufzupassen und das Judengold zu behalten.
    Aufarbeitung, „Schuld und Sühne“ aber keine neue Hetze und ein Zwerg mit Bart nehmen wie Euch auch nicht mehr ab!
    Friede den Völkern und dem Bauerntum. 🙂

Kommentare sind geschlossen.