S.O.S. Schreibwerkstatt: 7 Jahre im Kampf für die Demokratie

7 Jahre ist es her, liebe Freunde, dass wir in der Obdachlosenarbeit 2 Dinge festgestellt haben:

1.) Obdachlose sind meistens mit einer reaktiven Depression belastet:
sprich sie haben in der Vergangenheit Etwas erlebt, womit sie nicht zu recht kommen und schauen daher nicht mehr nach vorne

2.) Obdachlose sind System kritisch
Häufig ist die Ursache der Obdachlosigkeit ein Kampf für Gerechtigkeit gegen das derzeit den meisten Obdachlosen unmenschlich erscheinende, nicht demokratische System.

Wir Templer vom Ordo Templis Laborate, ehemals Bund Liberaler Journalisten, hervorgegangen aus dem Ordo Templis Salomonis, welche selbst seit etlichen Jahren den Demokratieabbau fürchten, haben dies zum Anlass genommen, die Obdachlosenproblematik mit dem Kampf für die Demokratie zu verbinden.

Denn: Der Kampf für Demokratie ist notwendig geworden, weil die Bundesregierung den Artikel 1 der österreichischen Bundesverfassung „Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus.“ auf ihre sehr eigene Weise interpretiert.

In früheren Jahrhunderten wäre hierbei wohl eine Loge entstanden, welche durch Schmähschriften, also Flugblätter und Bücher auf sich aufmerksam gemacht hätte.

Heute geht dies anders: Man nutzt das Internet.

Gemeinsam ist, dass man Menschen unter der Hand über die Missstände informiert.

Hoffend, dass sich dadurch die Dinge verändern.

Und glauben Sie mir, wir haben alle Wege probiert, um das, was da am Freitag in Brüssel passiert ist, dass unser Bundespräsident van der Bellen gemeinsam mit den anderen Staatsleuten Europas gegen den Willen von 563.000 Österreichern/innen welche ein Volksbegehren unterzeichneten einfach das Inkrafttreten von CETA beschliesst, ohne das die Medienlanfschaft in Österreich darüber berichtet, vermieden wird.

Nicht berichtet, obwohl der journalistische Ehrenkodez besagt: Der Journalist berichtet all das, was für das Volk wesentlich ist.

Eine halbe Million Menschen die also so wie ich zu den geistigen Obdachlosen gehören.

Deren Volksbegehren nicht wie gesetzlich vorgesehen im Parlament behandelt, sondern einfach ignoriert wird.

Und vielleicht verstehen Sie jetzt, warum ich mich wie Jesus, ebenfalls obdachlos, oder sollte man nur einfach sagen einfach nicht vertreten, fühle.

Mt 8,20
Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

Meinen Kampf mit spitzer Feder und politischen Ambitionen fortsetze und darauf verweise:

Selbst der Kaiser war demokratischer!

Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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