Täglich verschwinden Kinder (Philosophische Betrachtung)

Frank Poschau
Der Mensch ist wieder zum Handelsobjekt verkommen. Erst die Sklaven. Dann als Arbeiter. Dann als Flüchtling. Als Alter ist man auch noch was wert. In den Aufbewahrungsstätten der e.V.´s. Und nun verkaufen wir auch noch die Kinder von den Sozialschwachen. Moral? Ethik weit weg. Denn: Geld hat den Besitz im Denken und Handeln übernommen.

KURIER: Täglich verschwinden Kinder

so lautet die Überschrift eines heutigen Artikels im KURIER und da ich dieses Phänomen schon seit etlichen Jahren beobachte, so denke ich mir:

Stimmt. Darüber sollte ich schreiben.

Denn: Frank Poschau hat Recht. Das was man heute mit den Kindern macht, dass was man heute mit den Menschen macht, ist einfach nicht nachvollziehbar.

Mir fällt dabei ein Film von Charli Chaplin über die Maschinengesellschaft ein. Der bereits zu seiner Zeit kritisierte, dass der Mensch mit den Maschinen verwechselt wird:

Und mir fällt ein, dass mich meine Frau darauf hingewiesen hat, dass in Bulgarien ein Organhandelfall aufgeflogen ist:

Nordbayern:Spalt: Die Spur führt den fränkischen Bond nach Bulgarien

Mir kommen Bilder vor Augen aus meiner Zeit, in welcher ich noch daran glaubte mit Datenbankprogrammierung Positives bewirken zu können und mir letztlich dachte:

Da hast Du den Billa Filialmitarbeitern Scannersoftware, permanente Inventuren, Frischegarantien und sonst einige Werkzeuge zur „Erleichterung der Arbeit“ geschaffen.

Und nun arbeiten dort, wo ursprünglich einmal 7 Leute arbeiteten plötzlich nur noch drei.

„Super“, wird sich ein Wirtschaftsliberale oder Neo-Liberaler wie Prof. Van der Bellen denken, da dies ja den Gewinn maximiert.

Ein Klassisch-Liberaler aber denkt sich: Scheisse.

Bedeutet wohl, dass 4 von 7 keine Kaufkraft mehr besitzen. Bedeutet weiter, dass Klein- und Mittelunternehmer noch weniger Kunden haben werden. Und bedeutet in Wahrheit letztlich auch Umsatzeinbussen bei den Konzernen.

Für den Staat, dass sie die notwendige Steuer auf noch weniger Menschen aufteilen müssen um das selbe Volumen zu erlangen. Nein, um mehr Volumen zu erlangen, weil diejenigen, welche hierbei ihre Arbeitsplätze verlieren ja auch wieder als Staatskosten mit berücksichtigt werden müssen.

Und da ist das, was da gerade in Italien passiert nur die Spitze eines Eisbergs.

Eines Eisbergs auf den wir uns, so wie die Titanic mit hohem Tempo zubewegen.

Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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2 Antworten zu Täglich verschwinden Kinder (Philosophische Betrachtung)

  1. Frank Poschau schreibt:

    Der Mensch ist wieder zum Handelsobjekt verkommen, erst die Sklaven, dann als Arbeiter, dann als Flüchtling, als Alter ist man auch noch was wert in den Aufbewahrungsstätten der e.V.´s und nun verkaufen wir auch noch die Kinder von den Sozialschwachen. Moral Ethik weit weg, denn Geld hat den Besitz im Denken und Handeln übernommen.
    Ich habe einen Traum

    Ich habe einen Traum,
    wo ich das bekomme,
    was man mir verspricht.
    Ich lebe in einem Land,
    wo man Versprechen bricht.

    Ich habe einen Traum,
    dass die einzigen Dornen,
    Dornen der Rosen sind.
    Ich lebe in einem Land,
    wo wir töten das Kind.

    Ich habe einen Traum,
    wo Kinderlachen halt.
    Ich lebe in einem Land,
    wird manch Kind nicht alt.

    Ich habe einen Traum,
    das wir uns erheben,
    auf gleicher Höhe stehen.
    Ich lebe in einem Land,
    wo manche untergehen.

    Ich habe einen Traum,
    und schlafe schlecht.
    Ich lebe in einem Land,
    da ist es sehr ungerecht.

    Volksdichter
    Frank Poschau

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