Warum der Mainstream die Menschen belügt

Ganz ehrlich, Freunde. Immer wieder erklärt man mir bei meinen Crawding Touren, dass man doch die Medienlandschaft nicht mehr unterstützen wolle, weil sie nicht die Wahrheit sagt. Und manch einem rutscht hierbei ganz keck das Wort „Lügenpresse“ über die Lippen.

Nein, man ist sich einig.

Journalisten und Journalistinnen, nein vor Allem Zeitungsherausgeber sind ganz böse Menschen. Sie sagen nicht die Wahrheit. Gell?

Dabei, wenn man es sich richtig überlegen würde, was hier in Österreich tatsächlich passiert, so käme man drauf:

Das zugegebener Massen die Zeitungen heute einer Zeitungsgleichschaltung und Zensur unterliegen, welche allerdings nicht den Zeitungsherausgebern und Journalisten/innen obliegt.

Das ist die Regierung.

Um nämlich eine Presseförderung vom Staat zu erhalten, werden die Zeitungsherausgeber/innen zu genau zwei Punkten verpflichtet:

1.) Sich an die APA/red Vorgaben zu halten.
Wobei ich schon seit Jahren Frage was eigentlich eine Redaktion einer Presseagentur sein soll? Eine Themen vorgebende Stelle einer Presseagentur, als einer Infodrehscheibe? Anzweifle, dass das Pressefreiheit ist.

2.) Kostensparend zu agieren.
Sprich: Fast ausschliesslich auf freie Dienstnehmerverträge zu bauen. Auf die Absicherung durch Arbeitslosenversicherung zu verzichten.

Freie Dienstnehmer, die so lange sie in der Arbeit sind, gut verdienen, sich also Eigentum schaffen, um dann, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren sollten, sich weder in der Arbeitslosenversicherung noch in der an die Besitzlosigkeit gebundenen Mindestsicherung wiederzufinden.

Und genau weil das so ist, so reicht es aus, dass man den Zeitungsherausgeber/innen mitteilt, dass sollte er sich nicht an die politischen Vorgaben halten, ihm die Presseförderung entzieht, während dem man die Journalisten/innen darüber informiert, dass man sie auch ganz einfach hinausschmeissen könnte.

Sie dann nur noch schwer wieder einen Arbeitsplatz finden würden.

Was durchaus glaubwürdig ist, weil ja auch grosse Printmedien in den letzten Jahren in Konkurs gegangen sind.

Wie hat mir gestern ein Berufskollege mitgeteilt: Die Medien gehören zur Regierung.

Leider.

Denn eigentlich, so Dr. Dr. Günther Nenning wäre es die Aufgabe der Medien als 4. Kraft des Landes, als Kontrolle zu fungieren.

Eigenständig an der demokratischen Entwicklung mitzuwirken.

Wenn es notwendig ist, hierfür sogar die Obdachlosigkeit zu riskieren.

Und genau das geht derzeit in Österreich deutlich daneben, bremst die Demokratie und zeigt, was in einem Land passiert, in welchem Medien selbst nicht mehr aktiv sind.

Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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