Steuererleichterung im Teamwork: Toll ein Anderer machts

Ganz ehrlich, Freunde und irgendwie reizt es mich doch immer wieder Euch anzubieten, Euch genau als dieses zu fühlen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob dies all die Leser die meine Artikel lesen auch wikrlich wertschätzen, aber: Wenn man sich anschaut, was derzeit die Regierung wieder einmal aufführt, dann braucht man einfach Freunde. Findet Ihr nicht?

Da verspricht zum Beispiel die ÖVP schon seit vielen Monaten, dass sie eine Steuerentlastung fahren würde und als es dann endlich gestern ans Eingemachte geht, da meint Reinhold Mitterlehner:

Nicht aber vor 2018.

Und ich, ich kann mir nun aussuchen, ob er dies nun eigentlich als Wahlzuckerl mitten im Nationalratswahlkampf meint, eine Zeit, in welcher die wenigsten Themen angerissen werden, weil man sich Sorgen macht, dass der politische Mitbewerber blockiert, oder aber überhaupt meine:

Steuerentlastung? Tolle Sache! Soll nach der Wahl ein Anderer machen.

Da redet Sebastian Kurz von einem Kopftuchverbot im öffentlichen Raum und ich denke mir: Ist doch allerhand. Als dies die FPÖ forderte, war dies noch verhetzend. Wurden sogar Urteile gegen FPÖ und andere Funktionäre genau aus Gründen dieser Forderung heraus gefällt.

Inzwischen offensichtlich aber normal. 

Dabei konnte ich mir erst letzte Woche wieder einmal erklären lassen, dass doch die Anschläge der Islamisten mit dem Islam überhaupt nichts zu tun hätten.

Man also, wenn man dies in Betracht ziehen würde, die Meinung vertrete, die Islamisten glauben daran Moslems zu sein, mit einer Anzeige rechnen müsste.

Was also im Umkehrschluss nur bedeuten kann:

Alle Islamisten wissen, dass sie keine Moslems sind. Seid ihr sicher?

Und erlebe, dass derzeit ein Team, eine politische Partei nach der Anderen umbaut oder umbauen will, weil man sich nicht mehr so sicher ist, ob

.) Häupl noch länger den optimalen Wiener Parteihäuptling der SPÖ verkörpert,
.) HC Strache oder doch Norbert Hofer der optimale Parteichef der FPÖ wärde oder aber
.) in der ÖVP Reinhold Mitterlehner oder Sebastian Kurz.

Leute also, wie Sebastian Kurz, der offensichtlich hinter der Terrorgefahr doch Teile des muslimen Welt erwartet, weil ich ansonsten seinen Vorstoss eines Kopftuchverbotes nicht verstehe.

Heute: Sebastian Kurz fordert Kopftuchverbot für Lehrer

So das bei mir eigentlich nur ein Grundtenor stehen bleibt:

Eigentlich wollen ja alle Politiker/innen über Themen reden, ohne dabei handeln zu müssen. Diejenigen aber die Handeln wollen, werden hierbei von bestehenden Gesetzen gebremst.

Kündigen daher Veränderungen nach 2018 also nach der nächstrn Nationalratswahl an.

Zu einem Zeitpunkt, zu welchem derzeit niemand mehr weiss, wer dann entscheidet.

Sollte zum Beispiel die FPÖ die Wahlen gewinnen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Alexander van der Bellen mit der Verweigerung des Regierungsbildungsauftrags an die FPÖ standhaft bleibt?

Derzeit aber alle Parteien durch Uneinigkeit darauf hinweisen, dass sie eigentlich nach 2018 nicht regierungstauglich wären.

Zumindest nicht in dieser Besetzung.

Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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