Weihbischof Zsifkofits: Jesus im Boot

Irgendwie möchte ich dem Weihbischof vom Burgenland Ägidius Zsifkovits durchaus Recht geben, wenn er am gestrigen Tag die Behauptung aufgestellt hat, dass Josef und Maria, kaum waren sie Obdachlose gewesen,die Herbergsuche, Flüchtlinge geworden sind.

Weil ja ansonsten Jesus beim Kindermord von Bethlehem, den die damalige Regierung, also Herodes, angeordnet hatte umgekommen wäre.

Matth.2,18
18 »In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.«

So machte man sich offensichtlich, glaubt man dem Johannesevangelium nach 8 Tagen auf, liess Jesus im Tempel beschneiden, was wohl so viel bedeutet, wie damals hatte man noch die Unterstützung des Tempels (der Kirche) in Notlagen und floh nach Ägypten.

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Genau dort aber beginnt sich die Geschichte der Familie Jesu zu heutigen Flüchtlingen deutlich zu unterscheiden.

Während dem nämlich, glaubt man unseren Medien die Flüchtlinge heute zeitweise kommen und danach fragen, wo sich denn nun eigentlich ihr Auto und ihr Haus befinden würden und wie sie nun zu den versprochenen EUR 850,- /Monat vom Sozialamt kommen, war Josef damals froh das man ihn in Ägypten arbeiten liess.

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Wanderte er so weit nach Ägypten hinein, bis er eine Stelle als Zimmermann fand. Einen Job den er später übrigens auch wieder in Nazareth ausübte. Ein Handwerk, in dem Jesus ebenfalls ausgebildet worden sein soll.

Und ernährte sich mit seiner eigenen Hände Arbeit.

Und wenn mir jetzt einer auf die Finger haut und meint „Die Flüchtlinge dürfen nicht arbeiten“, so wird von meiner Seite her gekontert:

Stimmt. Entspricht aber nicht den Menschenrechten. Denn:

1.) Sind die Ankommenden keine Flüchtlinge, denn sie haben alle ein sicheres Drittland durchquert. Nur die wenigsten, nein fast keine, kommen mit dem Flugzeug.
2.) Es ist zwar richtig, dass man ihnen von Seiten der österreichischen Bundesregierung das Arbeiten zum Teil untersagt. Das ist aber nicht Rechtens. Denn: Das regelt die allgemeine Menschenrechtscharta des Jahres 1948.

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten

Und wenn mich jetzt jemand darauf hinweist, dass wir bereits 430.000 Arbeitslose im eigenen Land haben: Sagte ich doch. Josef zog weiter, bis er Arbeit fand.

Ich möchte also Weihbischof Zsifkovits durchaus Recht geben, wenn er eine Behandlung im Sinne der Familie Josefs fordert.

Eine Behandlung die nicht durch Sozialleistungen oder Flüchtlingshilfe, sondern durch freies Niederlassungsrecht und Arbeitsrecht gezeichnet ist.

So wie dies die Bibel vorschlägt.

Danke, Herr Weihbischof!

Sie haben Recht.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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