Was eigentlich bezweckt der Terror?

Nachdem ich am heutigen Tag im Teletext des ORF gelesen habe, dass Norbert Hofer, seines Zeichens wieder 3. Nationalratspräsident, nunmehr Angela Merkel nicht für den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin verantwortlich machen möchte, sondern ihren Fehler nur in der verfehlten Flüchtlingspolitik erspäht, habe auch ich mich entschlossen, mich mit dem Thema „Terror“ einmal intensiver auseinander zu setzen.

Denn, wie schreibt die KRONE:

KRONE: Berlin: Anschlagspläne schon im Sommer bekannt

Und: Hätte die Aufklärung der geplanten Nagelbombenattentate von Düsseldorf wenige Tage zuvor nicht Warnung genug sein müssen? Wäre es nicht Pflicht gewesen, die Sicherheitsmassnahmen für sämtliche Märkte zu erhöhen?

Bild: Terrorismusexperte: „Ein Kind hatten wir in Europa noch nicht. Das ist ganz neu“

Fragen, die man sich genauso stellen sollte, wie die eigentlich meiner Meinung nach wesentliche Frage:

Was eigentlich ist das Ziel der Terroristen?

Oder: Warum ist der islamische Staat die einzige Armee der Welt, die ihre Truppen, wenn sie eine Schlacht verliert, siehe Syrien, nicht konzentriert?

Sie wissen schon. Zu einem jeden Terror gehört eine ordentliche Portion krimineller Energie. Und in der Kriminalistik da taucht bei einem jeden Verbrechen sofort immer eine wichtige Frage auf:

Was eigentlich war das Motiv?

Ist denn nicht ein jeder terroristische Anschlag ein Hinweis darauf, dass jemand den Staat zu diesem Zeitpunkt suboptimal empfindet?

Ist ein terroristischer Anschlag nicht immer gegen die Politik gerichtet?

Ist nicht der Politiker/die Politikerin der Berufsstand der den reibungslosen Ablauf eines Staates garantierten sollte?

Und: Setzt nicht der Terror, siehe IRA, oder Bader Meinhoff Bande jedes Mal ein Signal an die Politik?

Also braucht man die Frage „Ist Angela Merkel an dem Terror Schuld?“ einmal gar nicht zu stellen. Sicher, sie ist der Adressat.

Zu hinterfragen wäre vielmehr.

Was wollten die Terroristen mit ihrem Anschlag mitteilen?

Und gerade bei der Beantwortung dieser Frage, stossen wir seit geraumer Zeit immer häufiger an unsere Grenzen.

Was eigentlich wollte der Pariser Terror von Frankreich? Der Brüsseler Terror von Belgien? Oder: Der Anschlag auf die Tween Towers von den USA?

Ein Terrorismus, der nur einfach das Volk verunsichert?

Letztlich die totale Überwachung erzwingt?

Welches ja, wenn es sich genug fürchtet, mit Begeisterung zustimmt, dass man keinen unüberwachten Schritt mehr machen kann?

Denn, wenn lange genug in den Zeitungen steht, es gab wieder einmal Terror, ja dann sucht man nach Sicherheit.

Schenkt man seine persönlichen Freiheiten dann gerne her.

Stoppte deshalb auch niemand die Flüchtlingsströme?

Was meinen Sie?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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