Statement zum Bürgerforum: Egozentrisch und überheblich

Auch wenn ich sämtlichen Parteien die diesmal wieder beim Bürgerforum vertreten waren, wie immer die üblichen 6 Parlamentsparteien, die eben sowieso in ihrer Zusammenarbeit als Regierung und Opposition in den letzten Jahren nicht wirklich Bahnbrechendes weitergebracht haben, Recht geben möchte, dass Österreich nach Veränderung verlangt, so konnte man auch bei diesem Bürgerforum wieder einmal erleben, dass diese Veränderung nach Meinung der 6 Parlamentsparteien nur bei ihnen selbst liegen kann.

Man sich also so weit einig ist:

Wir spielen weiter Regierung und Opposition und verändern nichts. Maximal die Zusammensetzung.

Und ich mich letztlich des Eindrucks nicht erwehren konnte:

Hier redet man eigentlich nur darüber, wer nun welchen Sessel belegen darf. Nicht, was für Österreich lösungsorientiert wäre.

Machte den Menschen wieder einmal nicht bewusst, dass Österreich laut Parteienverzeichnis über 700 Parteien verfügt, von welchen so manch eine in den Startlöchern scharrt.

Weil es ja nicht nur der Bevölkerung langsam auf den Hammer geht, dass in diesem Parlament ausser Postenschacher nichts passiert, sondern auch politisch interessierten und aktiven Menschen.

Da erklärt einem zum Beispiel der Bundesobmann Strolz von den NEOS, ohne dabei aber gleichzeitig die Frage in den Raum zu stellen, warum dann alle anderen 5 Parteien im Parlament vertreten sind, dass seine Partei ja für die Lösungen zuständig wäre.

Womit ich die Frage anhängen möchte:

Und womit verdienen dann all die anderen Politiker und Politikerinnen ihr Geld?

Übrigens: Teures Geld, dass bei leistungsbezogener Bezahlung für Politiker/innen derzeit wahrscheinlich besser angelegt wäre.

Stelle die Frage:

Wenn also die NEOS für Lösungen zuständig sind, nun, warum werden dann derzeit keine gefunden? Woran messe ich hier die Leistung?

Und bin erstaunt als Bundeskanzler Kern, dann in der Folge erklärt:

Jeder der derzeit Lösungen anbieten kann wäre ein Zampano.

So also wäre es normal, dass man von Seiten der Bundesregierung momentan keine Lösungen finden würde. Mit Ausnahme vielleicht der Enteignung des Hitlerhauses.

Eine Enteignung die bei 1,2 Millionen Menschen an der Armutsgrenze und 430.000 Arbeitslosen dann als Leistung angeboten wird.

Und sein Stellvertreter, Bundeskanzler Stv. Mitterlehner pflichtet ihm zu und meint:

Wir haben unsere Arbeit gut gemacht. Das Land könnte ja noch viel schlimmer ausschauen. Wir haben ja Wirtschaftskrise.

Als ob es nicht die Aufgabe des Volkes wäre festzustellen, wer nun eigentlich seine Arbeit gut oder schlecht gemacht hat..

Und ich mich wieder einmal frage:

Wann eigentlich wird Österreich aufhören, sich nach unten zu orientieren? Sich zu fragen: Gibt es noch Länder, die es noch deutlich schlechter erwischt haben?

Anstatt einfach das Optimum herauszuholen.

Ich möchte also allen 6 Regierungsparteien durchaus Recht geben:

Ja, dieses Land verlangt Veränderung.

Und zwar im Arbeitsstil. Nicht in der politischen Zusammensetzung.

Und möchte ehrlich fragen:

Können Sie das dem Volk bieten?

Was meinen Sie, Herr Bundeskanzler Kern?

 

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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