Christlich Liberale: Die klassische Volkspartei (für das Volk)

Es ist gar nicht so leicht, habe ich am gestrigen Tag festgestellt, eine neue Partei zu gründen. Denn: Erst einmal muss man den richtigen Namen finden.

So regte sich am gestrigen Tag ein Teil unserer Mannschaft darüber auf, dass das Wort Satire in unserem Namen vorkam, weil sie die Meinung vertraten: So kann uns ja niemand Ernst nehmen.

So stellte am Abend ein Leser des Liberalen Boten fest: Partei des Volkes. Seid Ihr also rechtsextrem geworden?

Und als ich dann recherchierte stellte ich fest: Stimmt, da hat jemand eine als rechtsextrem geltende Partei des Volkes gegründet. Steht so auf verschiedensten Seiten des Webs. Also: Verwechslungsgefahr. Noch einmal nachdenken.

Dabei sind wir keine rein rechte Mannschaft, patriotisch ja, sondern eine konstitutionell monarchistische und das diese sowohl links, erinnern wir uns an Bruno Kreisky, als auch rechts, erinnern wir uns an Viktor Reimanns Verband der Unabhängigen aufgestellt sein kann, ist historisch in Österreich belegt.

Es happert also schon bei der Namensgebung daran, etwas Neues zu bringen.

Die Frage muss daher vielmehr lauten: Wollen wir das überhaupt?

In meiner Jugend nämlich kämpfte ein in meinen Augen Liberaler, Bruno Kreisky,  gerade für Vollbeschäftigung und dafür, dass man in Österreich aus der Geschichte lernen sollte.

Und ich glaube, dass konnte er nur sagen, weil er wusste:

Es war alles schon einmal da.

Und wenn ich mir die Fragen anschaue, die sich Franz Freiherr von Pillersdorf bei der Wr. Revolution 1848 stellte, nämlich „Ob denn nicht der Kaiser gemeinsam mit dem Volk regieren könnte?“, der Ursprung der klassischen Volkspartei, keiner Wirtschaftsvereinigung, sondern einer Partei des österreichischen Volkes, wobei Österreich damals noch aus halb Europa bestand, dann erinnert mich das sehr aktuell an Fragen die an einen heute zu Tage heran getragen werden:

.) Ist das Volk wirklich zu blöd für Direkte Demokratie?
.) Was unterscheidet einen Politiker/eine Politikerin im Direktvergleich vom Volk?
.) Wenn das Volk zu blöd für die Direkte Demokratie wäre, wieso hat das bereits im Herzogtum Österreich 1732 eingeführte allgemeine Bildungssystem versagt?
.) Waren nicht bisher einfach die Politiker/innen zu blöd dafür den Staat gut zu verwalten?
.) Lag nicht gerade darinnen, nicht auf die Geschichte zu schauen, hierfür eine Grundlage?
.) Wurden nicht dadurch Fehler wiederholt, die Abgehobenheit der sogenannten „Politik“ zum Beispiel, die letztlich zur Wiener Revolution führte?

Und wenn ich mir dies so anschaue, so denke ich mir:

Ja, verdammt. Wir brauchen nichts Neues.

Wir brauchen Kreiskys Geist: Lernt aus der Geschichte.

Denn: Es war alles schon einmal da. Das ist klassisch.

Zeit für:

Christlich Liberale – die klassische Volkspartei

.

Euer

Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Christlich Liberalen

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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